Neymar: "Lieber Messi als Ronaldo"

Lionel Messi und Neymar trafen sich beim Toyota-Cup 2011.

"Lieber ein Spiel mit Messi als ein Jahr mit Ronaldo!" – Barcas Neuzugang Neymar hat erklärt, warum er lieber zum FC Barcelona wechselt, als zu Real Madrid – auch für weniger Geld. Was er sagt, lest ihr hier!

Neymars Wechsel zum FC Barcelona steht fest. Nachdem monatelang ein Verein nach dem anderen als mögliches Ziel eines Wechsels des Brasilianers genannt wurde, geht der nun zu dem Klub, der von Anfang an als Favorit galt. Es wurde zwar jede Menge spekuliert. Neymar habe schon bei den Bayern unterschrieben, Real Madrid hätte die Nase vorn, Barcelona wäre völlig uninteressant für den Super-Dribbler und und und… Jetzt, wo immer mehr Details des Wechsels durchsickern und Neymar sich auch zum bevorstehenden Transfer äußert, hört es sich allerdings so an, als ob niemals ein anderer Verein als Barca in Frage gekommen wäre. Obwohl Real Madrid mehr Geld geboten hat, als der FC Barcelona.

 

Neymar: "Eine Ehre bei Barca spielen zu dürfen"

Der Grund ist ganz einfach: Neymar hat mehr Bock mit den Stars des FC Barcelona zusammenzuspielen, als mit jemand anderem. "Es wird eine Riesenehre für mich, mit Lionel Messi, Xavi und Andrés Iniesta zusammenzuspielen", sagt der brasilianische Crack. "Mit Messi zu spielen ist ein Traum", so Neymar. Und sein Vater und Berater sagt: "Neymar hat mir vor einem Spiel gesagt, er würde lieber ein Spiel mit Messi spielen, als eine ganze Saison mit Cristiano Ronaldo." Das war ganz bestimmt kein Ausdruck dafür, dass er nicht mit dem Real-Star zusammen spielen wollte – sondern dafür, wie sehr sich Neymar wünscht mit Messi in einer Mannschaft zu sein. Gleichzeitig findet der Nationalspieler aber auch lobende Worte für seinen bisherigen Klub FC Santos. "Ich werde hierher zurückkommen, denn Santos ist ein großer Klub und es ist großartig, hier zu spielen."

Barca-Trainer Tito Vilanova heizt die Rivalität zwischen Barcelona und Real Madrid unterdessen weiter an. "Ich freue mich, dass Neymar sich für das sportliche Projekt und nicht für das Geld entschieden hat."