Neue Regelauslegung 2013/2014 Das ändert sich Saison

Roman Weidenfeller sieht nach einer Notbremse die Rote Karte.

Elfmeter und Rot, ist das nicht zu hart? Abseits oder nicht? Passiv oder aktiv? Das sind Fragen, die Woche für Woche vor den Fernsehern, im Stadion und in TV-Studios diskutiert werden. Um diese Fragen exakter zu beantworten, hat die FIFA vier Regelauslegungen klarer definiert. Das ändert sich zur Saison 2013/2014.

 

Abseitsstellung wird aktiv nach "Abwehraktion"

Wenn ein im passiven Abseits stehender Angreifer nach einer Abwehraktion in Ballbesitz kommt, so wird dieser aktiv. Abwehraktion bedeutet, dass ein Verteidiger einen Torschuss blockt. Vergleichbar damit ist, wenn ein Torwart einen Schuss abwehrt und der Ball dem Angreifer vor die Füße fällt.

Bisher war es so: Stand ein Angreifer bei einem Torschuss im passiven Abseits, und wurde dieser Schuss durch eine überlegte Abwehraktion eines Defensivspielers abgewehrt, dann konnte der Angreifer ein Tor erzielen (kein aktives Abseits).

 

Abseitsstellung wird aktiv nach "Eingreifen"

Wann wird ein im passiven Abseits stehender Angreifer aktiv? Jetzt wird das Eingreifen deutlci definiert. Um aktiv zu werden, muss der Spieler den Zweikampf suchen und seinen Gegner attackieren. Winken und Rufen ist demnach noch kein Eingreifen ins Spielgeschehen.

 

Gelb nach Handspiel zur Torschussunterbindung

Wenn ein Spieler einen Torschuss mit einem strafwürdigen Handspiel abblockt, muss der Schiedsrichter ihm die Gelbe Karte zeigen.

 

Rot für Notbremse von Torhütern

Neuerdings ist der Torwart den Feldspielern in Sachen Notbremse gleichgestellt. Bisher konnte der Schiedsrichter dem Keeper bei Verhinderung einer klaren Torchance unter gewissen Umständen Gelb zeigen. Das ist vorbei. Eine Notbremse muss zwingend die Rote Karte nach sich ziehen.