Mourinho deutet Abschied an

Vom Erfolg verlassen: Für Jose Mourinho sieht es schwarz aus bei Real.

Die Zeichen stehen auf Abschied! Nach der dicken Klatsche in Dortmund und dem verpassten Champions-League-Finale – trotz Sieg im Rückspiel – spricht einiges dafür, dass Coach Jose Mourinho Real Madrid verlässt. Der Star-Trainer fühlt sich in Spanien nicht mehr wohl und spricht von der Premier League.

Jose Mourinho hatte die Hoffnung auf ein kleines Wunder im Estadio Santiago Bernabeu bis zuletzt nicht aufgegeben. Der Star-Trainer glaubte fest daran, dass auch nach der satten Klatsche in Dortmund das Thema Champions-League-Finale noch nicht vom Tisch wäre. Dem Real-Coach war aber auch klar: Ein Scheitern der Madrilenen gegen Dortmund würde im zugeschrieben werden – eine schwere Last, auch für die Schultern eines so großen Trainers.

Doch nicht erst seit gestern wird über Mourinhos Abschied aus Madrid spekuliert. Seit 2010 trainiert der Portugiese das weiße Ballett aus der spanischen Hauptstadt, doch ihm ist es bisher nicht gelungen, die Königlichen ins Finale der Königsklasse zu bringen. Zum dritten Mal ist Madrid unter seiner Führung jetzt im Halbfinale der Champions League ausgeschieden. Im Schatten der CL-Pleiten verblasst da auch der spanische Meistertitel aus dem vergangenen Jahr.

Ob er nächstes Jahr mit Real Madrid wieder in der Champions League spielen werde? „Vielleicht nicht. Ich will da sein, wo die Leute mich lieben”, sagte Mourinho. „In England werde ich von den Fans geliebt und von den Medien fair behandelt.” Klingt ganz so, als würde sich der Portugiese nach ruhmreicheren Zeiten mit dem FC Chelsea in der Premier League zurücksehnen. Ob seine Rückkehr zu den Pensioners nur eine fixe Idee oder längst beschlossene Sache ist – wer weiß. Ganz abwegig erscheint es nicht, dass Mourinho die Königlichen zum Saisonende verlassen wird.

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