Modric Teil des Bale-Deals?

2010 jubelten Luka Modric (l.) und Gareth Bale noch gemeinsam bei Tottenham Hotspur. Werden sie jetzt gegeinander getauscht und verrechnet?

Mal wieder eine Wendung im Transferpoker um Gareth Bale. Tottenham Hotspur soll nun damit einverstanden sein, Bale zu verkaufen. Bedingung: Luka Modric kehrt dafür von Real Madrid nach England zurück. Mittlerweile haben sich auch Bales Eltern eingeschaltet.

Der irre Poker um Gareth Bale geht weiter. Nachdem bereits über zwei Möglichkeiten spekuliert wird, die Tottenham akzeptieren würde, kommt jetzt offenbar noch eine dritte hinzu. Entweder Real Madrid bezahlt 120 Millionen Euro. Oder 98,5 Millionen Plus Fabio Coentrão. Oder, und das ist neu, Real gibt Luka Modric an Tottenham zurück und bezahlt eine noch nicht exakt definierte Summe an die Engländer. "Spurs"-Coach André Villas-Boas brachte die neue Idee auf und scheint bei Klub-Boss Daniel Levy damit auf offene Ohren zu stoßen. Zum Einen, weil der nichts unversucht lässt, um den Deal so kompliziert und teuer wie möglich zu machen. Und zum anderen, weil auch Manchester United überlegt ob Modric nach der Absage von Cesc Fabregas zu ManU kommen könnte. Den Bossen von Real müssen mittlerweile die Ohren sausen, bei so vielen Forderungen der "Spurs". Aber sie bekommen Unterstützung von unerwarteter Seite. Zu den Gesprächen, die Gareth Bale gestern mit den Tottenham-Funktionären führte, tauchten auch seine Eltern auf. Die sprachen mit den Bossen, baten um einen fairen Umgang mit ihrem Sohn und darum, ihm die greoße Chance nicht zu vermasseln. Denn Bale bekommt ein wenig Bammel, dass das Angebot nicht wiederholt wird, sollte der Deal in diesem Sommer platzen. Während Real und der Spieler weiter darauf drängen, schnell zu einer Einigung zu kommen, spielt Levy auf Zeit. Das hat er übrigens schon einmal gemacht und einen Deal mit Real bis zum letzten Tag der Transferperiode hinausgezögert. Damals ging es um… Luka Modric!