Millionen-Angebot in der Kreisliga

Der echte Diouf wudert sich zu Recht...

Es ist die irrste Geschichte des Jahres. Anfang 2014 bekam Sascha Ernst vom SV Matzenberg (10. Liga) die frühere Handy-Nummer von Hannover-Star Mame Diouf. Und im März kam dann auf einmal das Angebot aus der Türkei. Ein Spielerberater wollte Diouf unbedingt in die türkische Liga vermitteln. Dabei merkte er nicht, dass er gar nicht mit Mame, sondern nur mit Sascha verhandelte. Hier lest ihr die krasse Story zur Panne.

Sascha Ernst traute seinen Augen nicht, als Anfang März auf einmal jede Menge türkische Anrufe und SMS bei ihm eingingen. Ein gewisser Sukru Kaya wollte Diouf von Hannover 96 unbedingt zu Trabzonspor in die türkische Süperlig vermitteln. Und der dachte, er hätte die Privatnummer von Mame ergattert. Am Anfang bot er zwei Millionen Euro Gehalt netto im Jahr.

Das reichte Sascha und seinem Kumpel Christophe aber natürlich nicht. Sie machten sich einen Spaß daraus, den türkischen Vermittler hochzuhandeln. Am Ende einigten sich die Beiden mit Kaya auf einen drei-Jahres Vertrag und 7,5 Millionen Euro netto. Doch kurz vor dem Abschluss merkte der Berater dann auch endlich, dass er so richtig verarscht wurde und brach den Kontakt ab.

Was für eine Story. Bleibt für Kaya nur zu hoffen, dass er inzwischen die richtige Nummer gefunden hat und jetzt mit einem richtigen Profi verhandelt. Diouf wird sich nach dieser Aktion aber wohl länger überlegen, ob er wirklich in die Türkei wechseln sollte.

Was sagt ihr dazu?! Wie geil ist das denn bitte!?