M'Gladbachs Offensiv-Trio Raffael,Kruse und Arango

Max Kruse, Juan Arango und Raffael wirbeln die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander. Gelingt das auch in Augsburg?

Mit einem Sieg in Augsburg kann Borussia Mönchengladbach heute auf den vierten Tabellenplatz, der zur CL-Qualifikation berechtigt, vorrücken. Raffael, Max Kruse und Juan Arango sollen den Augsburgern die Kiste vollhauen und die Puppen tanzen lassen. Einen Haken gibt es allerdings: Während Gladbach zu hause alle Spiele gewonnen hat, gab es auswärts noch nicht einen einzigen Punkt. Das gefährliche Offensiv-Trio soll das ändern!

Nur der FC Bayern hat mehr Tore auf dem Konto als die Borussia. 15 Mal hat es schon in des Gegners Kasten geklingelt. Fast immer daran beteiligt waren Kruse, Raffael und Arango. Gleich acht Tore hat einer von Ihnen selbst geschossen, die restlichen hat die "Abteilung Atacke" vorbereitet. Dennoch hat Gladbach in dieser Saison noch nicht auswärts gepunktet. In Augsburg soll der erste Dreier auf fremdem Platz geholt werden. Die Offensive wird's schon richten.

 

Favres Einkaufspolitik

Juan Arango spielt schon seit Jahren auf hohem Niveau. Nach dem Weggang von Marco Reus klaffte allerdings eine große Lücke in Gladbachs Offensive. Patrick Herrmann alleine konnte diese Lücke nicht schließen. Also entschlossen sich die Verantwortlichen dazu (ohne Favres Meinung einzuholen), Luuk de Jong für 13 Mio. Euro zu holen. Unter dem Schweizer Trainer konnte sich der Holländer aber nie durchsetzen. Dass Favre nicht auf diesen Spielertypen steht, ist dabei kein Geheimnis.

Diese Saison sitzen die Einkäufe dafür um so besser. Nach den Neuzugängen der anderen Borussia aus Dortmund schlugen die "Neu-Fohlen" am besten ein. Nicht nur Kruse und Raffael spielen groß auf, auch Christoph Kramer hat seinen Stammplatz in Gladbach. Und dabei waren es echt Schnapper. Alle drei zusammen waren günstiger als der Dortmunder Verteidiger Sokratis (8 Mio. Euro). Respekt!