Messi trifft Papst Franziskus Lionel Messi und Mario Balotelli

Lionel Messi (r.) und Gianluigi Buffon schenken Papst Franziskus einen Olivenbaum.

Lionel Messi wurde mit der argentinischen Nationalmannschaft von Papst Franziskus zu einer Privataudienz in Rom empfangen. Auch die italienische Mannschaft um Mario Balotelli war beim Pontifex zu Gast. Franzikus ist großer Fußballfan und lud die Teams vor dem Freundschaftsspiel am Mittwoch ein.

Papst Franziskus hat die argentinische Nationalmannschaft um Lionel Messi und die "Squadra Azzurra" um Mario Balotelli zu einer Privataudienz im Vatikan empfangen. "Dieser Tag war etwas ganz Besonderes für mich", sagte Messi nach dem Treffen. "Der Fußball hat mich schon an die außergewöhnlichsten Orte gebracht. Aber das was heute geschehen ist, ist auch für mich absolut außergewöhnlich und unvergesslich." Messi gilt als religiöser Mensch, der den argentinischen Papst Franziskus sehr verehrt.

Mario Balotelli und Papst Franziskus.
Mario Balotelli und Papst Franziskus.

Im Apostolischen Palast empfing das Oberhaupt der katholischen Kirche rund 200 Spieler, Manager und Funktionäre der beiden Nationalmannschaften. Am Mittwoch treffen Italien und Argentinien bei einem Freundschaftsspiel zu Ehren des Heiligen Vaters in Rom aufeinander. "Zum Glück ist es ein Freundschaftsspiel", sagte Fußball-Fan Franziskus. "Für mich wäre es schwierig zu entscheiden, welche Mannschaft ich anfeuern sollte", so der Argentinier. Der Papst ist Ehrenmitglied des argentinischen Klubs San Lorenzo. Von der argentinischen Delegation bekam er ein Trikot der Nationalmannschaft mit dem Namen "Francisco" und ein Silbertablett überreicht. Beide Mannschaften schenkten dem Heiligen Vater zudem einen Olivenbaum zum Zeichen der Freundschaft der beiden Teams. Dieser soll in den vatikanischen Gärten eingepflanzt werden. In seiner Rede für die Teilnehmer der Audienz appellierte er an die Spieler, den Sport als "Geschenk Gottes" zu sehen und auch im Sport als Menschen zu agieren. Außerdem sprach er sich dedutlich gegen Rassismus und Diskriminierung in den Fußballstadien aus.