Lewandowski-Sperre verkürzt

Rudelbildung nach dem harten Einsteigen von Robert Lewandowski gegen Per Skjelbred.

Aufatmen bei Borussia Dortmund – die Sperre gegen Robert Lewandowski wurde vom Bundesgericht des DFB auf zwei Spiele verkürzt. Damit kann der Stürmer am Samstag gegen Hannover wieder auflaufen.

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Glück für Robert Lewandowski und Borussia Dortmund: Die Rot-Sperre gegen den polnischen Nationalspieler wurde vom Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes von drei auf zwei Spiele reduziert. Und die hat Lewandowski bereits abgesessen. Somit kann Trainer Jürgen Klopp am Samstag gegen Hannover 96 wieder auf seinen Top-Stürmer zurückgreifen. Momentan liegt er mit 14 Toren auf Platz zwei der Torjägerliste hinter Mario Mandzukic und Stefan Kießling (beide 15 Treffer).

In einer dreistündigen mündlichen Verhandlung erklärte der Vorsitzende des Bundesgerichts, Goetz Eilers, dass Lewandowski bei der Aktion die Intensität abgemildert habe. "Es war kein Tritt. Eine Sperre von zwei Spielen erscheint schuldangemessen." Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war sehr zufrieden: "Das war ein fairer Prozess, wir sind sehr dankbar. Letztes Mal hatten wir ein diffuses Gefühl. Wir sind froh, dass Robert am Samstag spielen darf."

Bei der 1:4-Heimpleite des BVB am 9. Februar gegen den Hamburger SV hatte Robert Lewandowski nach einem harten Einsteigen gegen Per Skjelbred die Rote Karte gesehen. Er wurde dafür mit einer Sperre von drei Spielen bestraft. Am 19. Februar hatte das DFB-Sportgericht diese Entscheidung in einer mündlichen Verhandlung bestätigt. Borussia Dortmund war daraufhin in Berufung gegangen.