Lewa-Wechsel nur bei Top-Angebot

Robert Lewandowski erzielte gegen den SC Freiburg seine Saisontreffer 18 und 19.

Robert Lewandowski wird Borussia Dortmund verlassen – entweder im kommenden Sommer oder ein Jahr später. BVB-Manager Michael Zorc stellte in einem Interview klar, dass der Klub nicht auf einen Verkauf des Polen im Sommer angwiesen ist und dass er sich wünschen würde, dass Lewandowski nicht innerhalb der Bundesliga wechselt. Ein Top-Angebot würden die Dortmunder im Sommer allerdings wohl nicht ablehnen.

Robert Lewandowski wird seinen Vertrag beim deutschen Meister Borussia Dortmund nicht verlängern. Dies steht bereits seit einigen Wochen fest. Lewandowski könnte somit entweder nach der Saison verkauft werden oder 2014 ablösefrei wechseln. BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte in einem Interview mit der "Sportbild", dass er sich einen Lewandowski-Wechsel ins Ausland wünschen würde. "In Deutschland hat er nun genug Erfahrung gesammelt. Er spricht perfekt Deutsch und kann jetzt gerne eine andere Sprache lernen", so Zorc humorvoll. Ganz so lustig ist das Thema für den Meister und den Manager jedoch nicht, denn: Im Fall Lewandowski geht es um richtig viel Kohle. Der BVB muss sich entscheiden. Entweder lässt man Lewandowski im Sommer ziehen und kassiert mordsmäßig ab oder man hält den Polen bis zum Ende seines Vertrages in Dortmund und verzichtet auf das Millionen-Geschäft.

Dass der BVB auf das Geld, das ein Lewandowski-Wechsel im Sommer in die Kassen spülen würde, angwiesen ist, weist Zorc zurück: "Wir sind in diesem Sommer nicht auf die Ablöse angewiesen. Außerdem gehört Robert zu den Top-3-Mittelstürmern in Europa. Es ist extrem schwierig, ihn eins zu eins zu ersetzen. Er hat sich bei uns in drei Jahren zum Weltklasse-Spieler entwickelt. Warum dann nicht noch eine weitere Saison mit Robert Lewandowski?", so der BVB-Manager. Dortmund wird seinen Top-Stürmer also nur bei einem wirklichen Top-Angebot ziehen lassen – um die 30 Millionen Euro müsste der neue "Lewa-Klub" wohl rüberschieben, um dem BVB den vorzeitigen Abgang seiner Tormaschine erträglich zu gestalten.

Weiterhin ist also unklar, wann und wohin der polnische Superstar wechseln wird. Gut möglich ist es jetzt aber, dass der BVB tatsächlich auf viel Kohle für den Angreifer verzichtet, um ihn in der nächsten Saison noch in den eigenen Reihen zu wissen. Neben dem heißen Kandidaten Bayern München werden besonders die beiden Premier-League-Klubs aus Manchester, United und City, als potenzieller neuer Klub für Lewandowski gehandelt. Möglicherweise schlagen die Dortmunder bei einem Mega-Angebot von der Insel also eher zu, als bei einer Bayern-Offerte.

 

Götze bis 35 im schwarz-gelben Trikot?

Neben Lewandowski weckt vor allem Super-Techniker Mario Götzei Begehrlichkeiten bei diversen europäischen Top-Klubs. Doch ein Verkauf des Mega-Talents ist in Dortmund aktuell ein absolutes "Tabu-Thema". "Ich würde Mario am liebsten beim BVB behalten, bis er 35 Jahre alt ist. Wir planen die nächsten Jahre mit ihm. Es ist unser Wunsch, dass er lange bei uns bleibt. Das weiß er", so Zorc zu "Sportbild". Der Manager ist von einem langfristigen Verbleib des Dribbel-Künstlers überzeugt und begründet dies so: "„Mario fühlt sich sehr wohl beim BVB. Er und seine Berater werden verantwortungsbewusst mit seiner Zukunft umgehen. Da bin ich sicher."

Was sagt ihr zu dem Thema? Wird Lewandowski im Sommer wechseln und fette Kohle bringen oder bleibt der BVB hart und behält den Stürmer bis zum Vertragsende in Dortmund?