Kroos: Kritik wird laut

Toni Kroos wird von Jupp Heynckes kritisiert.

Toni Kroos bekommt in Spanien erstmals heftige Kritik! Und auch sein alter Lehrmeister ist unzufrieden!

Das gibt es auch nicht alle Tage: Jetzt wird Toni Kroos schon kritisiert, weil er kein WhatsApp hat! Diesen Vorwurf muss sich der Star von Real Madrid zumindest von seinem einstigen Lehrmeister Jupp Heynckes gefallen lassen. Der hat in der "RP" jetzt verraten, dass ihn der Weltmeister von der Massagebank aus angerufen hat. "Das hätte es bei uns nicht gegeben", sagt der Disziplin-Fanatiker Heynckes mit einem Lächeln. Außerdem sei es ein Unding, dass Kroos noch immer nicht bei WhatsApp angemeldet sei! So würden die Telefonkosten unnötig hoch werden. Denn Verschwendung kann der Triple-Sieger-Trainer gar nicht leiden!

 

In Spanien wird Toni Kroos schneller kritisiert als in Deutschland.
In Spanien wird Toni Kroos schneller kritisiert als in Deutschland.

 

Das ist aber eine vergleichsweise milde Kritik. Denn Toni Kroos macht auch Bekanntschaft mit der spanischen Medienlandschaft! Der Star von Real Madrid hat nun erstmals heftige Kritik nach seinem Auftritt im Hinspiel der Supercopa gegen Atletico Madrid (1:1) bekommen. Nach seiner vergebenen Großchance titelt die „AS“: „Unmöglicher Fehlschuss von Kroos“. Die „ABC“ wurde sogar noch deutlicher und schreibt: „Kroos, durch das Comeback von Alonso nach links versetzt, war ein Kollateralschaden“.

 

Kroos: Kritik kein Problem

Doch der 24-Jährige kann mit der Kritik leben. Der „Sport Bild“ verrät Toni Kroos: „Ich weiß auch, wenn es mal nicht funktioniert, dass man an diesem Tag nicht mehr als ein Fußballspiel verliert. Von daher bin ich sehr relaxt. Und dennoch immer fokussiert, weil es mir natürlich nicht egal ist, wie wir spielen.“ Dabei wurde der Weltmeister bei seinem ersten Auftritt im Trikot von Real Madrid noch in den höchsten Tönen gelobt. „Neuer Chef“, „perfekt“ – die Zeitungen überschlugen sich mit ihren Lobesbekundungen.

Toni Kroos lässt die schnelle Kritik und auch das ganze Lob kalt. Er ist von sich überzeugt. „Ich bin nie nervös, nie zittrig. So bin ich eben gestrickt. Von meiner Qualität überzeugt, weil ich weiß, dass ich mein Potenzial auch in besonderen Momenten abrufen kann“, sagt der Mittelfeldspieler.