Konsolen-Spiel besiegelt Vertrag

Von 2010-2012 spielter der Franzose für Olympique Marseille.

Über den Wechsel von Loïc Remy zum englischen Letztplatzierten, Queens Park Rangers, wurde lange gemauschelt und nach vierstündiger Verhandlung waren sich beide Seiten bezüglich des Wechsels einig. Was aber danach kam, ähnelte eher einem gemütlichen Herrenabend ...

Die Queens Park Rangers führen die Tabelle von hinten an und das sollte sich ändern. Dringend musste ein Stürmer her. Der millionenschwerer Hauptanteilseigner Tony Fernandes und sein neuer Trainer Harry Redknapp entschieden sich für den französischen Stürmer Loïc Rémy.

Die Kaufsumme von 9,5 Millionen Euro und das monatlichen Gehalt in Höhe von 332.000 Euro waren für den millionenschwerer Fernandes kein Problem. Anders aber die Fifa-2013-Partie an der Spielekonsole. Denn nach der Vertragsverhandlung daddelten Rémy und Fernandes spontan noch eine Partie. Das virtuelle Battle entschied der Franzose für sich. Laut Vereinsboss Philip Beard lag das aber vor allem am geschäftsmännischen Geschick von Fernandes: "Tony hat ihn gewinnen lassen." Wie dem auch sei, es war eine gut Gelegenheit sich gegenseitige kennenzulernen und Spaß hat es beiden auch gemacht.

 

"Die Partie hat mir gezeigt, dass Tony ein guter Mensch ist"

Und die Verpflichtung des ehemaligen Olympique-Marseille-Fußballers machte sich gleich in seinem erstem Einsatz bezahlt. Bereits in der 14. Minute erzielte er am Sonntag gegen West Ham United das 1:0.

Wenn das mal kein zweifach gelungener Einstand ist ...