Klopp zu Barcelona?

BVB-Coach Klopp wird in Spanien als Nachfolger von Barca-Coach Martino gehandelt.

Nach dem Aus im CL-Viertefinale gegen Atletico wird die Luft für Barcas Trainer Gerardo "Tata" Martino immer dünner. Die spanische "AS" bringt bereits einen Nachfolger für den Argentinier ins Spiel und zwar BVB-Coach Jürgen Klopp. Macht Kloppo bald Barca wieder fit?!

Barca steckt in der Krise – zum ersten Mal seit 2007 verpassten die Katalanen ein CL-Halbfinale. Und das ausgerechnet gegen den nationalen Konkurrenten Atletico Madrid, der auch in der Liga mit vier Punkten Vorsprung vor Barca vorrausmarschiert! CL-Titel fursch, Meisterschaft so gut wie und selbst ein Sieg im Copa del Rey Final-Clasico am Mittwoch gegen Real könnte das Ende für Coach Gerardo "Tata" Martino nicht verhindern. So berichten es spanische Medien, allen voran die "AS".

Doch viel interessanter als die Berichte über eine mögliche Martino-Entlassung sind die Gerüchte über seinen möglichen Nachfolger. Die "AS" bringt bei Barca keinen Geringeren als BVB-Coach Jürgen Klopp ins Spiel. Barca schielt immer mal wieder in Richtung Dortmund. Die BVB-Stars Mats Hummels und Ilkay Gündogan sollen lange auf der Einkaufsliste der Katalanen gestanden haben. Zumindest Gündogan dürfte durch seine ewige Verletzung allerdings aus dem Barca-Fokus verschwunden sein.

Nun also Klopp?! Die "Sport" schreibt, dass Kloppo beim Messi-Klub bereits als Nachfolge-Option für Martino diskutiert wird und auch die "AS" will wissen, dass Barca scharf auf den BVB-Coach ist: "Barca gefällt Klopp", titelte die Zeitung jetzt. Gut möglich, dass die Katalanen Kloppo ernsthaft anwerben werden, denn die Zeit von Martino scheint beim CL-Sieger von 2006, 2009 und 2011 abgelaufen. Doch der BVB-Coach der vor der Saison auch schon als Mourinho-Nachfolger bei Real Madrid gehandelt wurde, sagte nach seiner letzte Vertragsverlängerung beim BVB: "Die Vertragsverlängerung war auch ein Zeichen, das so zu verstehen ist: In den nächsten fünf Jahren muss niemand mehr anrufen." Wenn sie Kloppo wollen, brauchen sie bei Barca auf jeden Fall einige gute Argumente!