Hot Gossip Sport:

Klopp bestätigt Dzeko-Interesse

Bald ein Schwarz-Gelber? Manchesters City Goalgetter Edin Dzeko.

Jürgen Klopp hat sich zum ehemaligen Bundesliga-Torschützen Edin Dzeko, der immer wieder mit dem BVB in Verbindung gebracht wird, geäußert und einen Transfer des bosnischen Nationalspielers zumindest nicht ausgeschlossen. Dennoch äußerte sich der BVB-Coach im Interview mit dem Fernsehsender "Sky" zurückhaltend.

Angesprochen auf ein angebliches Treffen mit dem bosnischen Stürmer-Star sagte Jürgen Klopp gegenüber "Sky": "Ich weiß nichts von einem Treffen mit Edin Dzeko, dann wird's auch keines gegeben haben. Aber wenn man weiß, dass bei uns im Sturm in den nächsten Jahren was passiert, muss man über Edin Dzeko nachdenken." Plant Jürgen Klopp also mit dem Torschützenkönig von 2010 als Nachfolger von Robert Lewandowski, [search:lewandowski] der den BVB spätestens im Sommer 2014 verlassen wird[/search] und bei den Topklubs Bayern, Manchester United, Chelsea und Real Madrid auf der Liste steht?

Die Ablöse für Dzeko, der 2011 vom VfL Wolfsburg zu Manchester City in die Premier League gewechselt war, würde für den BVB wohl im Bereich von 25 Millionen Euro liegen. Krass viel Kohle, aber mit den Einnahmen aus der Champions League und einem eventuellen Lewandowski-Verkauf wohl machbar. Das Problem wäre nicht die Ablöse, sondern eher das Gehalt des Bosniers, der in Manchester mehr als sieben Millionen Euro pro Jahr kassiert – eine Größenordnug, bei der Dortmund wohl nicht mithalten könnte. "Aber Fakt ist, dass die Information, die wir haben, die ist, dass Dzeko gehaltstechnisch nicht bei uns reinpasst. Da werden wir uns nicht verbiegen", so Jürgen Klopp.

Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Meldungen, dass Dzeko bereit sei, beim BVB auf eine ganze Menge Kohle zu verzichten. Und das aus gutem Grund: Der Bosnier scheint sich in England nicht mehr besonders wohl zu fühlen, sprach zuletzt bereits über seine Gedanken über eine Bundesliga-Rückkehr. Was die Kohle angeht, machte Klopp noch einmal klar, dass beim BVB auch in Zukunft keine Gehälter im "Manchester City Stil" gezahlt werden: "Wir werfen ja nicht mit Erdnüssen, aber wir werden auch nicht alle Kassen öffnen. Dementsprechend ist da im Moment überhaupt nichts dran", so der Coach.