Khedira wieder für Schweini?

Sami Khedira wird gegen Algerien wohl wieder für Bastian Schweinsteiger in die Startelf rücken.

Gegen die USA stellte Bundestrainer Jogi Löw die Startelf um. Unter anderem rotierte Bastian Schweinsteiger für Sami Khedira ins Team. Im Achtelfinale gegen Algerien wird Löw wohl nun wieder den Mann von Real für Schweini von Beginn an bringen.

Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira – seit 2010 bilden die beiden Strategen das etatmäßige defensive Mittelfeld der Nationalmannschaft. Doch im vergangenen Jahr musste Jogi Löw immer wieder umplanen. Schweinsteiger zu selten fit, Khedira war nach seinem Kreuzbandriss im November gegen Italien sogar bis kurz vor der WM komplett raus aus dem Team, schaffte es grade noch, rechtzeitig fit zu werden. Die Konsequenz: Die Rollen der beiden Defensiv-Leader übernahmen andere, in Person Philipp Lahm.

Beim WM-Auftakt gegen Portugal überraschte der Bundestrainer mit einer Systemänderung, wich von seinem 4-2-3-1 auf ein 4-3-3 mit nur einem Sechser aus. Und trotz der Kritik an seinen bisherigen Leistungen wird Kapitän Philipp Lahm wohl auch weiter im defensiven Mittelfeld, anstatt auf der rechten Abwehrposition starten. Neben den gesetzten Lahm und Kroos ist im defensiven Mittelfeld nur ein weiterer Platz frei. Zweimal begann Khedira, zuletzt gegen die USA Schweinsteiger.

Doch Schweini, bei dem sich die Frage der Fitness ständig stellt, scheint nicht genug Power für 90 Minuten zu haben. Sami Khedira, dem nach seinem Kreuzbandriss ebenfalls noch Fitnessprobleme anzumerken waren, ist noch nicht bei 100 Prozent Leistungsfähigkeit. Doch nach seiner Pause gegen die Amerikaner scheint Jogi Löw jetzt wieder auf den Real-Star setzten zu wollen, der nach dem USA-Spiel das Mittelfeld-Tempo, speziell im Umschaltspiel, kritisiert hatte. Eine Einschätzung, die auch der Bundestrainer teilt: "Da hat er schon recht. Das Umschalten und der konsequente Abschluss haben gegen die USA gefehlt", so Löw. Klingt alles sehr nach einem erneuten Mittelfeld-Tausch beim deutschen Team. Ein weiterer erwarteter Wechsel: Für den verletzen Lukas Podolski wird wohl wieder Mario Götze von Beginn an kommen.