Keine Rotation, zu viele Ausfälle

Manuel Neuer und David Alaba fehlen gegen Eintracht Frankfurt.

Die Bayern sind jetzt schon mit den Gedanken bei Real Madrid, gegen die es am Mittwoch im Champions-League-Halbfinale geht. Doch vorher muss noch die Pflichtaufgabe gegen Braunschweig erledigt werden. Noch einen peinlichen Ausrutscher will sich Pep Guardiola nicht leisten. Gegen den Tabellenletzten wird er seine Stammkräfte auf's Feld lassen. Es wird also keine Rotation wie gegen Augsburg geben. Dazu fehlt dem Bayern-Coach auch das Personal. Mit dem erkrankten David Alaba hat er neun Ausfälle zu beklagen.

Die Konkurrenz sprach von "Wettbewerbsverzerrung" als die Bayern mit einer C-Mannschaft in Augsburg verloren. Auch wenn man das in München anders sieht, will man sich solche Dinge nicht vorwerfen lassen. Vor allem will man nach drei sieglosen Spielen in Folge aber mal wieder einen Dreier einfahren. Das sind zwei gute Gründe, warum es gegen Braunschweig keine große Rotation geben wird. Der dritte und triftigste Grund sind aber die vielen Ausfälle.

Als letztes hat sich David Alaba abgemeldet. Der Österreicher hat eine Erkältung und muss ein Antibiotikum nehmen. Auch Neuer ist nicht nach Braunschweig gereist, um ganz sicher zu gehen, dass die Wadenverletzung bis Mittwoch auskuriert ist. Darüber hinaus fehlen die gesperrten Toni Kroos und Rafinha sowie Holger Badstuber, Thiago, Manuel Neuer, Diego Contento, Xherdan Shaqiri und Tom Starke verletzungsbedingt.

Gegen Braunschweig wird der FC Bayern vorraussichtlich mit folgender Aufstellung antreten:

Raeder - Lahm, J. Boateng, Dante, Sallahi - Javi Martinez, Schweinsteiger - Robben, T. Müller, Ribery - Mandzukic