Jones fliegt aus dem Kader

Aus dem Kader gestrichen: Jermaine Jones.

Nach der unterirdischen Vorstellung vom FC Schalke in Hoffenheim hat der Trainerstab erste Konsequenzen gezogen und dem amerikanischen Nationalspieler Jermaine Jones aus dem Kader gestrichen.

Nach einer soliden ersten Halbzeit hatten die Königsblauen in der zweiten Hälfte massiv abgebaut und die 3:1-Halbzeitführung wieder verdaddelt. Die Fußballgötter müssen Schalke in letzte Minute dann doch noch wohlgesonnen gewesen sein, denn das das Team von Coach Jens Keller am Enden noch einem Punkt aus Hoffenheim mit nachhause nahm grenzte schon fast an ein Wunder. Kurz vor Abpfiff patzte Jones und ermöglichte dem TSGler Roberto Firmino noch eine Großchance zum 4:3 – doch der setzte das Leder unter die Latte.

Die Szene war es vermutlich auch, mit der es sich der 31-Jährige bei den Verantwortlichen verscherzte. "Das Trainerteam hat entschieden, Jermaine eine Denkpause zu geben", sagte Schalkes Sportchef Horst Heldt gegenüber der "Sport Bild Plus". Das heißt im Klartext: Jermaine Jones wird beim Champions-League-Spiel am Dienstag beim FC Basel nicht dabei sein.

Und Jones? Der nutzt die ungewollte Zwangspause um sich operieren zu lassen. Schon länger steht bei dem Schalkes beidfüßigem Mittelfeldmann ein Eingriff an. "Diese Gelegenheit nutze ich, meinen Meniskus glätten zu lassen. Unabhängig von der Vereinsentscheidung wäre eine Operation aufgrund der anhaltenden Schmerzen unumgänglich gewesen", sagte Jones.

Durch den Eingriff wird die "Denkpause" länger als ursprünglich gedacht ausfallen, an einer Meniskusoperation laboriert der Schalker gut und gerne sechs Wochen, bis er wieder einsatzfähig ist.