Hulk droht mit Abschied

60-Millionen-Einkauf zofft sich mit Zenit Coach Luciano Spalletti und will weg aus St. Petersburg.

Star-Stürmer Hulk lässt die Muskeln spielen und spricht vom Wechsel! Weil der Mega-Millionen-Mann findet, dass er bei Zenit St. Petersburg zu wenig Einsätze bekommt, droht er damit, den russischen Meister schon im Winter zu verlassen.

Zoff beim russischem Erstligisten Zenit St. Petersburg! Mega-Star Hulk ist mächtig wütend – und zwar auf Zenit-Coach Luciano Spalletti. Denn: Der brasilianische Angreifer ist unzufrieden, dass sein Trainer ihn zum wiederholten Male ausgewechselt hat. Schließlich hat er die Russen eine ordentliche Stange Geld gekostet! 60 Millionen Euro soll St. Peterburg für Hulk auf den Tisch geblättert haben – so teuer ist sonst niemand im Kader des russischen Fußballmeisters! Und da sieht es Hulk als selbstverständlich an, dass er die volle Spielzeit auf dem Platz steht. Spalletti sieht das anders: "Er liegt falsch, wenn er denkt, dass er immer 90 Minuten spielt", sagt er. Der 26-jährige Stürmer zieht die Konsequenzen und droht mit einem Abschied schon jetzt im Winter – und das, obwohl sein Vertrag gerade mal drei Monate alt ist und eigentlich noch bis 2017 läuft.

Vielleicht nicht das aller Schlechteste für das Mannschaftsklima. Denn: Die dicke Knete die Hulk kassiert, hat auch Neider auf den Plan gebracht. Kapitän Igor Denissow wurde jüngst zum Training mit dem Nachwuchskader verbannt – nachdem er mit Blick auf den Millionen-Mann eine Gehaltserhöhung gefordert hatte.