HSV Transfer wegen ärgerlichem Fehler gescheitert

Sekou Sanogo: Wechsel zum HSV geplatzt
Fast wäre Sekou Sanogo beim HSV gelandet

Am sogenannten Deadline Day herrscht jedes Jahr richtig Action auf dem Transfermarkt. Fast alle Teams versuchen ihre Mannschaft, auf den letzten Drücker, noch einmal mit einem neuen Spieler zu verstärken. Auch der HSV hatte am gestrigen Deadline Day eine potenzielle Verstärkung für die Defensive im Auge: Sekou Sanogo von den Young Boys Bern. Der Ivorer war sich mit den Hamburgern sogar bereits einig und hatte zudem den Medizincheck bestanden. Trotzdem hat es mit einem Transfer am Ende nicht geklappt. Der Grund ist zum haareraufen. 

 

HSV Transfer: Vier Minuten haben gefehlt

Obwohl einem Wechsel von Sanogo zum HSV eigentlich nichts mehr im Wege stand, zogen sich die Transfermodalitäten plötzlich unnötig in die Länge. Zu lang, wie sich schließlich herausstellte. Das finale Prozedere nahm solche Ausmaße an, dass das Team aus der Schweiz die unterschriebenen Vertragsunterlagen erst um 18:04 Uhr an den HSV zurückschickte - vier Minuten nach der Deadline. Der Deal platzte somit. Super ärgerlich für den Bundesliga-Dino!

 

HSV und Sanogo: Peter Knäbel genervt

Not amused war natürlich der Sportdirektor des Hamburger Sportvereins, Peter Knäbel. Auf der vereinseigenen Homepage meldete er sich bezüglich des geplatzten Wechsels zu Wort: "Leider wurden die für den Transfer erforderlichen Dokumente in Bern zu spät versendet und erreichten uns nach 18 Uhr. Das ist sehr ärgerlich. Mir tut es leid für den Spieler, der gerne für den HSV gespielt hätte.” 

Der HSV steht am ende der Transferperiode jedoch nicht mit komplett leeren Händen da: Rechtzeitig vor der Deadline konnte der Traditionsklub noch ein Leihgeschäft für Stürmer Josip Drmic von Borussia Mönchengladbach eintüten. Zudem konnte sich der HSV die Dienste vom schwedischen Nationalspieler Nabil Bahoui sichern. 

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