Hoeneß: Ribery gewinnt nicht!

Sieger-Duo: Hoeneß und Ribery wurden zusammen bei Bayern je drei Mal Meister und Pokalsieger, 2013 folgte der CL-Pott.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß glaubt nicht an einen Sieg seines Schützlings Franck Ribery bei der Ballon d'Or-Gala heute in Zürich. Der Bayern-Präsident wittert eine Verschwörung gegen den Rekordmeister und seinen Mega-Star …

Schlechte Karten für Franck Ribery beim Ballon d'Or – das glaubt zumindest Uli Hoeneß: "Ich befürchte, dass er nicht gewinnt." Der Präsident der Bayern glaubt, "dass ein paar Leute da was gemacht haben. Dem ein oder anderen passt es nicht in die Politik, dass der FC Bayern alles gewinnt." Eine Verschwörung gegen die Bayern?

Möglich wär's. Hoeneß stieß schon im November sauer auf, dass die Frist der Stimmabgabe für den Ballon d'Or verlängert wurde. Eigentlich mussten die wahlberechtigten Spieler, Trainer und Fach-Journalisten ihre Stimme bis zum 15.11. abgegeben haben. Weil viele die Frist verstreichen ließen, wurde sie um zwei Wochen bis zum 29.11. verlängert. So konnte Ronaldos Gala-Vorstellung in den WM-Playoffs gegen Schweden (alle vier Portugal-Tore beim 1:0 und 3:2) mit in die Wahl einfließen. Ein Nachteil für Ribery, der in Frankreichs Playoff gegen die Ukraine zwar auch hervorstach (zwei Vorlagen beim 3:0 im Rückspiel), aber nicht so glänzte wie Ronaldo.

Für Hoeneß darf es heute abend um 18:30 Uhr dennoch nur einen Sieger geben: "Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Ribery es mehr als verdient hat: Kein Spieler hat im letzten Jahr beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft konstanter und besser gespielt."

Was meint ihr, wer holt sich den Ballon d'Or heute abend? Stimmt hier ab!