Henry schwärmt von Özil

Lob für Mesut Özil: Ex-Gunner Thierry Henry outete sich als Fan des deutschen Arsenal-Stars.

Thierry Henry: Jahrelang war er die personifizierte Tormaschine im bei Arsenal, wurde 2004 mit den Gunners Meister in England und ist heute eine absolute Klub-Legende. Ein anderer ist auf dem Weg, bei Arsenal einen ähnlichen Kultstatus zu erlangen: Zauberfuß Mesut Özil. Henry, der mittlerweile in New York kickt, outete sich jetzt als Riesen-Fan des deutschen Nationalspielers und verriet, dass er Özil schon gerne zu seiner eigenen Gunners-Zeit in London gesehen hätte.

Zwar gab es für Mesut Özil und Arsenal zum Abschluss der CL-Gruppenphase eine 0:2-Pleite beim SSC Neapel, wodurch die Gunners noch auf den zweiten Gruppenrang hinter dem BVB zurückfielen, aber die Saison ist bisher eine so richtig nach dem Geschmack der Londoner-Fans. Denn neben dem Überwintern in der Königsklasse sieht es auch in der heimischen Premier League richtig gut aus – Arsenal ist Tabellenführer hat mit fünf Punkten einen guten Vorsprung auf die Verfolger Chelsea und Liverpool.

Da werden schon wieder Erinnerungen an alte Gunners-Zeiten wach, in denen Arsenal das Maß aller Dinge in England war. Um endlich mal wieder einen Titel feiern zu können, eisten die Gunners vor der Saison Mittlelfeld-Star Mesut Özil für stolze 50 Millionen Euro von Real Madrid los. Und mit ihm läuft es wieder – Özil ist in England ein gefeierter Star und soll mithelfen, den ersten Titel seit 2005 zu Arsenal zu holen. Bei eben diesem FA-Cup-Triumph 2005 trug noch ein ganz anderer das Trikot des Londoner Traditionssvereins: Der französische Jahrhundert-Stürmer Thierry Henry.

"Ich hätte es geliebt, mit ihm zu spielen. Er erinnert mich an Robert Pires", sagte Henry, der sich aktuell bei den Gunners fit hält, über den Deutschen. Und der Ausnahme-Stürmer, der von 1999 bis 2007 für Arsenal und anschließend für Barca auf Torejagd ging, analysiert das Talent und das Arsenal-Spiel von Özil noch viel genauer: "Er kann jeden Ball spielen. Er hat das, was man von einem Mittelfeldspieler will. Er hat Zeit. Es sieht so aus, als würde er nur für sich in seinem Garten spielen. Er bringt diese Gelassenheit am Ball mit, die du brauchst. Ich denke, er hat sie in den ganzen Klub gebracht", so der Franzose.