Harting: So kämpft er sich wieder zurück!

Das Kreuzband! Robert Harting bekommt Nervennahrung von seiner Oma.

Für den Diskus-Riesen Robert Harting war die Diagnose Kreuzbandriss ein Schock! Auch wenn er direkt gemerkt hat, dass er sich diese schwere Verletzung zugezogen hat. „Ich bin am Dienstag beim Laufen im Boden hängen geblieben und gestürzt. Ich wusste sofort, dass das Kreuzband durch sein wird. Doch ich habe mir auch sofort gesagt: 'Junge, das war noch nicht das Ende für dich.'“, sagt der 29-Jährige zur „Bild“.

 

Harting: Kreuzband-OP in vier Wochen

Robert Harting kommt sofort in ein Krankenhaus, nun muss er sich erst einmal an Krücken gewöhnen. Frühestens in sechs Monaten ist wieder an Training zu denken, die Operation ist in vier Wochen geplant. Dennoch gibt sich der Olympia-Sieger nicht auf! „When a world goes down - soviel gekämpft und nun das! Kreuzbandriss! Omas Hilfe ist schon da!“, schreibt er auf Facebook. Dazu eine Packung Schokolade für die Nerven.

 

Harting: Familie gibt Halt

Die Familie gibt Robert Harting in dieser schweren Phase Halt. Er war auf dem Gipfel seiner Leistungsfähigkeit, kaum einen Wettkampf hat er nicht gewonnen. Olympiasieger, Weltmeister, Europameister – der Berliner ist im Diskuswerfen kaum zu bezwingen. Doch jetzt hat sich alles schlagartig verändert!

 

Harting: "Das wird hartes Gold"

Die Teilnahme an der WM 2015 in Peking – dem nächsten großen Ziel von Robert Harting – ist stark gefährdet. „Mit der Verletzung rückt Gold natürlich in weite Ferne“, das weiß auch er. Doch der 2,01-Meter-Hüne ist ein Kämpfer. So will er auch diese schwere Verletzung überstehen und noch stärker zurückkommen. Er will es sich und allen beweisen: Robert Harting haut so etwas nicht um. Auch wenn er bei Facebook schreibt: „Das wird hartes Gold“. Der Glaube daran ist ungebrochen.