Handball: Deutschland ist raus! Viertelfinale der Handball-WM in Saragossa unterlagen die DHB-Herren dem Favoriten Spanien mit 24:28 Toren.

Eine überragende erste Halbzeit inklusive Führungsminuten zeigten die deutschen Herren.

Immer diese Spanier ... Die deutschen Handballer haben im Viertelfinale der WM alles gegeben, sogar Führungsminuten gehabt und die Spanier damit mächtig geärgert. Nach einer herausragenden Leistung in der ersten Halbzeit ging dem DHB-Team erst gegen Ende der Partie die Luft aus. Mit einem knappen Sieg (28:24) schickten die Spanier die junge Mannschaft von Bundestrainer Martin Heuberger nach Hause.

"Die Mannschaft hat toll gekämpft. Wir können stolz auf die Leistung bei der WM sein", sagte Trainer Heuberger. Dem stimmte auch Kapitän Oliver Roggisch zu. "Wir dürfen nicht vergessen, was wir geleistet haben. Wir haben sie lange geärgert. Wir werden trotzdem ein bisschen feiern".

Auch Silvio Heinevetter, Profispieler bei den Füchsen, gab vor seinem Tor alles.
Auch Silvio Heinevetter, Profispieler bei den Füchsen, gab vor seinem Tor alles.

Sven-Sören Christophersen, mit sechs Toren bester Werfer der deutschen Mannschaft, erklärte nach dem verlorenen Spiel: "Es fällt schwer, mir schönzureden, dass wir im Viertelfinale ausgeschieden sind."

Aber sie brauchen sich nicht zu verstecken, hätte der jungen Mannschaft von Trainer Martin Heuberger doch vor der WM niemand einen solchen Erfolg zugetraut. Mit fünf Siegen aus sieben Spielen haben sie es bis ins Viertelfinale geschafft, gehören zu den acht besten Handballmannschaften der Welt und haben ein würdiges Spiel gegen die favorisierten Spanier gezeigt. Trotz der Niederlage darf die WM also als Erfolg für diese Mannschaft gelten.

Mit erhobenem Haupt und viel Erfahrung fliegt die Mannschaft am Donnerstag nach Deutschland zurück.
Mit erhobenem Haupt und viel Erfahrung fliegt die Mannschaft am Donnerstag nach Deutschland zurück.