Guardiola: Dickes Lob für Götze

Mario Götze (l.) belieferte Mario Manzukic (m.) und Arjen Robben (r.) mit jeweils einem Assist.

Nach dem 4:1-Sieg der Bayern gegen den FSV Mainz war FCB-Coach Pep Guardiola voll des Lobes für Mario Götze. Der 37 Millionen Euro teure Neueinlauf zeigte sich von seiner brillanten Seite und hauchte dem müden Spiel der Bayern neues Leben ein.

Mario Götze kann beim Bayern Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 wohl als Mann des Spiel bezeichnet werden – und das, obwohl Coach Pep Guardiola den 37 Millionen Euro teuren Neueinkauf erst mit Beginn der zweiten Halbzeit auf den Rasen schickte.

Bis dahin hatten sich Guardiolas Schützlinge nicht von der besten Seite gezeigt. Schweinsteiger, Lahm und Co. mussten zusehen, wie sie erst gegen taktisch brillant agierende Mainzer erst selbst keine Schnitte hatten und dann Shawn Parker kurz vor der Halbzeitpause Manuel Neuer das Leder um die Ohren zimmerte. Resultat: 0:1-Halbzeit-Rückstand zuhause in der Allianz Arena. Das gefiel Pep Guardiola ganz und gar nicht: "Ich mag es nicht, wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit. Wir müssen besser spielen."

Und was Guardiola dann in der zweiten Spielhälfte zu sehen bekam, dürfte ihm deutlich besser geschmeckt haben. Denn dann kam Mario Götze – und machte ein herausragendes Spiel. Er belieferte nicht nur die Torschützen Arjen Robben und Mario Mandzukic mit jeweils einem Assist, sondern war auch am dritten Bayern-Tor maßgeblich beteiligt.

Nach dem 4:1-Sieg war Pep Guardiola voller Begeisterung für das beidfüßige Offensiv-Talent: "Ein unglaublicher Spieler" sagte Pep, "intelligent und clever im Sechzehner!” Götze brauche lediglich noch ein wenig Zeit, um seine volle Leistung abzurufen. Der Ex-Dortmunder laborierte in der aktuellen Saison lange an einem Kapselriss im rechten Sprunggelenk, kam an neun Spieltagen bisher auf nur vier Einsätze – und keine davon über 90 Minuten.

Glaubt ihr, Mario Götze kann in dieser Saison bei den Bayern noch voll durchstarten?