Gomez für 20 Millionen zu Florenz

Nach langem Hick-Hack nun zu Florenz. Insgesamt bringt Mario Gomez 20 Millionen Euro Ablöse ein.

Der Knoten ist geplatzt. Bayern-Stürmer Mario Gomez wechselt für insgesamt 20 Millionen Euro zum italienischen Erstligisten AC Florenz. Die beiden Klubs einigten sich nach zähen Verhandlungen auf einen Transfer des Nationalspielers. Der SSC Neapel, der im Poker um Gomez wohl direkt bereit war, die Bayern-Forderungen zu akzeptieren, geht leer aus – Gomez wollte angeblich nicht zum CL-Teilnehmer, sondern nur zur Fiorentina.

Eigentlich war bereits alles klar mit Mario Gomez und dem AC Florenz. Aber dann kippte der quasi perfekte Transfer. Denn der AC Florenz meldete, dass er die geforderte Ablösesumme von 20 Millionen Euro nicht bezahlen kann. Zu teuer, 18 Millionen wären drin, mehr nicht. Der FC Bayern wiederum beharrte auf der Summe, schließlich sollen die 30 Millionen, die für den Stürmer bezahlt wurden zumindest teilweise wieder rein kommen. Daraufhin witterte der SSC Neapel seine Chance. Denn dort steht Edinson Cavani vor dem Absprung – für ca. 60 Millionen Euro. Die Süditaliener waren offenbar bereit, die 20 Millionen locker zu machen.

Doch nun wendet sich das Blatt erneut. Neapel buhlte vergebens, Gomez wollte unbedingt zu Florenz und auf keinen Fall zum SSC. Das zumindest ist anzunehmen, denn: Wie die "Bild" berichtet, haben sich die Bayern und Florenz nun doch auf einen Wechsel einigen können und so ist der Deal: Florenz zahlt für den Nationalstürmer 16 Millionen Euro und zwar sofort, weitere vier Millionen fließen in Raten nach München. Das ist zwar zunächst weniger, als das, was der FC Bayern eigentlich gefordert hatte und auch weniger, als das, was Neapel bereit war zu zahlen (die Rede war von einem 22 Millionen Euro-Angebot), aber scheinbar will man beim FCB das Kapitel Gomez endlich abchließen, damit Pep Guardiola mit dem neuen Team eine optimale Vorbereitung ohne Störfaktoren durch eine Wechsel-Hängepartie absolvieren kann.

Offenbar waren mehr als die 16 Millionen auf einen Schlag nicht drin bei Florenz, aber auch die Italiener tragen ihren Teil zum Deal bei: Um die Forderung der Bayern erfüllen zu können, wurden weitere vier Millionen Euro als Nachzahlung vereinbart – die Gesamtablöse für Gomez liegt also bei 20 Millionen Euro. Alles spricht dafür, dass der FCB sich zu diesem Kompromiss durchgerungen hat, weil Gomez einen Wechsel nach Neapel bis zum Schluss ablehnte. Mittlerweile haben sowohl Gomez-Berater Uli Ferber, als auch der Rekordmeister den Wechsel bestätigt. Wie auf der Bayern-Page berichtet wird, kam es am heutigen Montag (08. Juli) zur Einigung zwischen Bayern-Boss Rummenigge und Fiorentina-Präsident Andrea Della Valle. Seinen Vierjahresvertrag bei den Italienern wird Gomez demnach noch diese Woche unterschreiben.

Hin und Her, doch nun ist es fix: Mario Gomez wechselt zum AC Florenz. Glaubt ihr, dass der Stürmer damit den richtigen Schritt getan hat, um sich bei Jogi Löw als Stürmer Nummer eins für die WM 2014 zu empfehlen?