Gnabry will für DFB spielen

Weiter im DFB-Dress? Serge Gnabry will wohl für Deutschland spielen – für Jogi Löw eine Top-Option.

Das Tauziehen um Serge Gnabry – nicht nur auf dem Vereinstransfermarkt ist der 18-Jährige heiß begehrt, auch hinter der Frage, für welche A-Nationalmannschaft Gnabry in Zukunft an den Start gehen wird, standen bisher einige Fragezeichen. Nun kündigte Gnabry an, für Deutschland zu spielen.

Serge Gnabrys Traum ist die WM in Brasilien. Darüber sprach der Arsenal-Youngster zuletzt häufiger. Um sich bei Jogi Löw stärker in den Fokus zu rücken, machte der Ex-Stuttgarter jetzt eine klare Ansage: "Da ich für die deutschen U-Nationalmannschaften gespielt habe, ist es für mich auch keine Frage, dass ich auf jeden Fall für Deutschland spielen will", verriet Gnabry im Interview mit der Zeitung "Die Welt".

Gnabry, der 2010 sein DFB-Debüt in der U16-Nationalmannschaft gab, wechselte 2012 von seinem Jugendverein VfB Stuttgart zum großen FC Arsenal, wo er unter Arsene Wenger in der Saison 2012/13 sein Profi-Debüt gab. Theoretisch könnte Gnabry als Sohn des ehemaligen ivorischen Nationalspielers Jean-Hermann Gnabry auch für die Elfenbeinküste auflaufen, doch seine Etnscheidung für Deutschland scheint gefallen.

Möglich, dass Arsenal-Buddy Mesut Özil Serge auch in diese Richtung gebracht hat. Der 50 Millionen-Mann der Gunners stand vor der WM 2010 vor der gleichen Situation: Özil hatte in der Jugend ebenfalls für die Junioren-Auswahlen des DFB gekickt. 2009 entschied der Mittelfeldmann mit türkischen Wurzeln sich für Deutschland und eben nicht für die Türkei. Schaut man sich Mesuts bisherige DFB-Laufbahn an, keine schlechte Entscheidung. Und Gnabry hat wohl ebenfalls gute Karten: "Der Junge ist richtig gut, er hat außergewöhnliche Qualitäten. Wir haben ihn im Auge", sagte Jogi Löw im bereits im November 2013. Klingt vielversprechend für Gnabry, der mit seinen Aussagen jetzt einen weiteren Schritt in Richtung DFB-Team geht.