Gareth Bale: Wechsel rückt näher – Tottenham zu Verhandlungen bereit

Wann ruft Real Madrid bei Gareth Bale an, um den Wechsel perfekt zu machen?

Tottenham-Boss Daniel Levy hat nach langem Hin und Her Verhandlungsbereitschaft im Fall Gareth Bale signalisiert. Real Madrid bietet ein Paket mit einem Wert um die 93 Millionen Euro. Der Wechsel könnte nun schon in wenigen Stunden über die Bühne gehen.

Und täglich grüßt Gareth Bale… Es gibt mal wieder Neuigkeiten vom Superstar von Tottenham Hotspur. Englische und spanische Medien rechnen jeden Moment damit, dass der Wechsel von Bale zu Real Madrid verkündet wird. Sicher ist offenbar, dass der Transfer immer näher rückt. Der Grund dafür ist, dass Bale sich nun durchgerungen hat intern Druck auf Spurs-Boss Daniel Levy aufzubauen.

Bale ist ziemlich sauer über das Verhalten von Levy, der ihm versprochen hatte beim Verpassen der Champions League ernsthafte Verhandlungen über einen Wechsel Bales zu führen, wenn ein Klub ein ordentliches Angebot abgibt. Bisher weigerte sich der Boss noch, über Bales Abgang zu verhandeln. Nun bröckelt aber der Widerstand und er ist zumindest zu Verhandlungen mit Real bereit. Laut englischen Medien hat er seinen Urlaub abgebrochen um mit Bale zu sprechen. Die "Königlichen" bieten mitterlweile ein Paket von ca. 93 Millionen Euro, das aus einer Zahlung von 50 Millionen Euro und den Spielern Angel di María und Fabio Coentrão besteht. Beide Spieler gefallen Spurs-Coach André Villas-Boas, auch wenn sie im Zuge einer früheren Offerte noch abgelehnt wurden.

 

Die Positionen von Gareth Bale, Tottenham Hotspur und Real Madrid

Tottenham-Boss Daniel Levy.
Tottenham-Boss Daniel Levy.

Gareth Bale will zu Real! Sein Berater teilte neulich mit, dass "Bale seitdem er 10 ist davon träumt in Madrid zu spielen." Bisher wollte Bale aber nicht auf das Transfer-Gezerre einwirken um die Fans nicht zu verärgern. Jetzt hat er aber genug vom Theater und pocht auf das Versprechen von Daniel Levy zu verhandeln. Laut englischen Medien soll er intern bereits angekündigt haben, kein Spiel mehr im Spurs-Trikot zu machen. Letzte Woche plagte ihn eine mysteriöse Verletzung.

Tottenham Hotspur will Bale eigentlich halten, merkt aber jetzt, dass die Chancen ihn zu halten schlecht stehen. Nun versucht Boss Daniel Levy möglichst viel Geld für den Star zu bekommen. Sein Ziel sind mindestens 100 Millionen Euro. Zum Einen um Bale zum teuersten Spieler aller Zeiten zu machen. Zum Zweiten natürlich um guten Ersatz holen zu können. Und zum Dritten um klar zu machen, dass es in Zukunft nicht mehr ohne weiteres möglich sein wird irgendeinen Spieler von den Spurs zu "klauen". Levy ist ein knallharter Verhandlungspartner und es ist davon auszugehen, dass er auf der dreistelligen Millionenzahl beharrt.

Die Position von Real Madrid ist klar. Präsident Florentino Perez will Bale um (fast) jeden Preis. Der Boss der "Königlichen" hat sich weit aus dem Fenster gelehnt und den Fans versprochen, alles zu geben um Bale zu holen. Sollte der Deal scheitern, ist sein Ruf als Über-Boss, den er im Moment noch hat, angekratzt. Sein Problem: Er kann nicht so viel Geld ausgeben, wie er möchte. Denn neben Bale beschäftigt ihn auch noch die Vertragsverlängerung von Cristiano Ronaldo. Der verlangt laut der Zeitung "El Pais" 20 Millionen Euro pro Jahr – nach Steuern. Eine gescheiterte Vertragsverlängerung lässt Perez ebenfalls schlecht aussehen. Mit 7 Millionen mehr als jetzt könnte er aber einverstanden sein.