Frankfurt startet mit Sieg Freiburg verschenkt zwei Punkte

Vaclav Kadlec traf bereits nach vier Minuten für Eintracht Frankfurt.

Die deutschen Starter in der Europa League legten gestern mit der Gruppenphase los. Eintracht Frankfurt spielte sich in einen Rausch und hätte sogar höher als 3:0 gewinnen können. Der SC Freiburg führt souverän, patzt dann aber zwei Mal ganz bitter.

Eintracht Frankfurt ist nach fast sieben Jahren ohne intermnationalen Wettbewerb optimal in die Europa League gestartet. Beim 3:0 gegen Girondins Bordeaux spielte sich die Eintracht phasenweise in einen Rausch und ließ den Franzosen keine Chance. Schon in der 4. Minute machte Vaclav Kadlec das 1:0. Der Stürmer stand zwar knaoo im Abseits, der Treffer zählte trotzdem. Die "Adler" machten weiter Druck, bereits in der 16. Minute stand es 2:0. Marco Russ konnte eine Flanke von Neuzugang Tranquillo Barnetta verwerten. Zu Beginn der zweiten Hälfte gaben die Frankfurter dann wieder richtig Gas, in der 52. Minute traf Constant Djakpa per Freistoß zum 3:0. Wenig später (62.) wurde Orbán von Bordeaux noch vom Platz gestellt.

Der zweite deutsche EL-Teilnehmer, der SC Freiburg kam gegen Slovan Liberec aus Slowenien nicht über ein 2:2 hinaus. Die Freiburger hatten das Geschehen an sich die meiste Zeit im Griff, führten schon nach 35 Minuten mit 2:0. Julian Schuster (23., Elfmeter) und Admir Mehmedi (35.) hatten für den Sportclub getroffen. Alles sah nach einem ungefährdeten Sieg für Freiburg aus, in der zweiten hälfte brachten sich die Gastgeber aber selbst um die verdienten drei Punkte. Mit einem üblen Patzer ermöglichte Torhüter Oliver Baumann den Anschlusstreffer (67.), in der 74. Minute spielte Mehmedi einen katastrophalen Pass zu Liberec-Angreifer Rabusic, der damit allein vor Baumann stand und keine Mühe hatte das 2:2 zu erzielen. Kurz danach bekam der eingewechselte Karim Guedé nach zweifachem Handspiel die gelb-rote Karte. "Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Wir haben in der zweiten Hälfte Fehler gemacht, die auf diesem Niveau einfach nicht passieren dürfen", sagte Freiburgs Mike Hanke nach dem Spiel.