Frankfurt ist 1. | SC hat Endspiel Gruppensieger, Freiburg erkämpft sich Endspiel erster

12.000 Frankfurter Fans bilden die größte Fan-Gruppe einer Gast-Mannschaft in der EL-Gruppenphase.

Eintracht Frankfurt hat sich mit einem Sieg vor der Rekordkulisse in Bordeaux zum Gruppensieger gemacht. Durch den ersten Dreier hat sich der SC Freiburg ein Endspiel um das Erreichen der K.o.-Runde erkämpft.

Eintracht Frankfurt holt sich mit einem 1:0-Sieg in Bordeaux den ersten Platz in Gruppe F der Euro League. 12.000 mitgereiste Fans (19.000 Zuschauer insgesamt) machten aus dem Auswärtstrip ein Heimspiel.

Der 18-jährige Marc-Oliver Kempf kam zu seinem Saisondebüt für Frankfurt, und das gleich auf internationaler Bühne. Im Mittelfeld gab Kapitän Pirmin Schwegler sein Startelf-Comeback. Die mangelnde Spielpraxis nach einer Knie-Operation war dem Schweizer aber anzumerken.

Die Eintracht bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen, doch fehlte ihr im Angriffsdrittel die Zielstrebigkeit. Mit zunehmender Dauer fand Bordeaux besser ins Spiel und wurde immer gefährlicher. Schlussmann Kevin Trapp hielt für seine Mannschaft aber den Kasten sauber.

Nach der Pause hatte Vaclav Kadlec die Führung auf dem Fuß, vergab aber. Dann folgte eine stürmische Phase der Hausherren und eine hervorragende Vorstellung von Trapp, der zu mehreren Glanzparaden gezwungen wurde. In der 66. Minute erzielte der eingewechselte Martin Lanig nach Hereingabe von Tranquillo Barnetta den Treffer des Abends.

Damit überwintert die Eintracht in der Euro League - zum ersten Mal seit 19 Jahren!

 

Freiburg erkämpft sich das Endspiel

Oliver Sorg im Zweikampf mit Dzon Delarge von Slovan Liberec.
Oliver Sorg im Zweikampf mit Dzon Delarge von Slovan Liberec.

Der SC Freiburg schlägt in einem umkämpften Spiel Slovan Liberec und fährt damit den ersten Sieg in der Gruppe H ein. In der ersten Hälfte gab der SC mächtig Gas und wurde durch ein etwas glückliches Tor von Matthias Ginter belohnt. Im weiteren Spielverlauf bewahrten Torwart Oliver Baumann und zweiml der Pfosten Freiburg vor dem vierten Unentschieden. Freiburg kämpfte aufopferungsvoll und erhöhte durch einen Kopfballtreffer von Coquelin nach Günter-Zuspiel auf 2:0. Nach Rybalkas Anschlusstreffer zitterte das Team von Christian Streich die knappe Führung über die Zeit.

Der FC Sevilla kam im zweiten Gruppenspiel gegen Estoril Praia nicht über ein 1:1 hinaus. Somit hat Freiburg am letzten Spieltag noch alles in der Hand, sogar der Gruppensieg ist noch möglich. Wär hätte das vor dem Spiel gedacht?