Financial Fairplay: Topteams drohen Sanktionen

Der FC Liverpool (hier Mario Balotelli) hat gegen das Financial Fairplay verstoßen.
Der FC Liverpool (hier Mario Balotelli) hat gegen das Financial Fairplay verstoßen.

Das Financial Fairplay macht auch vor Topteams nicht Halt! Nun sind mit dem AS Rom, dem AS Monaco und dem FC Liverpool drei Champions-League-Teilnehmer ins Visier der UEFA geraten.

Durch das Financial Fairplay will die UEFA die Vereine vor der Überschuldung bewahren. Auch europäische Topteams haben immer wieder mit zu hohen Ausgaben zu kämpfen. Nun gab die UEFA bekannt, dass gegen sechs Europapokal-Teilnehmer ein Verfahren eingeleitet wurde. Diese sollen in den Jahren 2012 und 2013 ein zu hohes Defizit erwirtschaftet haben.

Neben den drei genannten Topteams sind auch Inter Mailand, Besiktas Istanbul und FK Krasnodar von den Ermittlungen wegen dem Verstoß gegen das Financial Fairplay betroffen. Die Vereine müssen „im Oktober und November zusätzliche Informationen einreichen“.

Danach wird entschieden, ob die Teams tatsächlich gegen das Financial Fairplay verstoßen haben. Schon im Winter könnten Sanktionen folgen. Die UEFA hat den Teams in den vergangenen zwei Jahren lediglich ein Defizit von 45 Millionen Euro gestattet.

Welche Sanktionen könnte der Verstoß gegen das Financial Fairplay nach sich ziehen? Eine Möglichkeit sind das Einfrieren von Preisgeldern. Das würde nicht nur die Topteams schwer treffen. Fünf Vereine (Bursasspor, CFR Cluj, Astra Giurgi, FK Buducnost Podgorica und FK Ekranas) haben diese Strafe bereits bekommen.

Manchester City und Paris St. Germain wurden wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay in der vergangenen Saison zu einer Strafe von 60 Millionen Euro und einer Verringerung der Kadergröße in den UEFA-Wettbewerben verdonnert.