Fiese Schmutz-Attacke gegen Özil Attacke auf Özil geplant Mesut Präsident tritt nach Frauen und Nachtleben

Florentino Perez (l.) und Mesut Özil bei einer gemeinsamen Werbe-Veranstaltung 2012.

Laut der spanischen Zeitung ABC plant Real Madrids Präsident Florentino Perez eine fiese nachträgliche Attacke auf Mesut Özil. Der deutsche Nationalspieler soll vor den Fans als unprofessionell abgestempelt werden um den Transfer zu erklären. Außerdem will Perez über Frauengeschichten sprechen.

Florentino Perez, der mächtige Präsident von Real Madrid steht heftig in der Kritik. Nachdem Cristiano Ronaldo den Weggang von Mesut Özil kritisierte und Zinedine Zidane erklärte, dass Gareth Bale keine 100 Millionen Euro wert sei, kam das Thema Özil in den letzten Tagen erneut auf den Tisch. Der Mittelfeldspieler erklärte in einem Interview, dass ihm der Respekt bei Real gefehlt hat. Offenbar plant Perez nun den Gegenschlag um den Transfer von Özil gut aussehen zu lassen – und den Spieler in ein schlechtes Licht zu rücken.

Laut der renommierten spanischen Zeitung "ABC" will Perez auf besonders fiese Weise gegen Özil nachtreten. "ABC" berichtet auf ihrer Webseite, dass der Präsident bei Treffen mit Fans am 18. und 19. September mit der "Wahrheit" über Özil rausrücken will. Und die hat es in sich. Denn es soll vor allem um das Privatleben von Mesut gehen. Perez will in den Gesprächen mit den Anhängern ohne Kameras und Aufnahmegeräte davon sprechen, dass Özil ein unprofessionelles Verhalten an den Tag gelegt hat. Der Star soll nachdem er als schüchterner und gläubiger Muslim nach Madrid gekommen sei, sehr schnell das Nachtleben und die Frauen lieben gelernt haben. Er soll sich extrem schnell verändert haben. Demnach soll Özil sehr oft mit seinen Liebschaften durch Bars und Discos in Madrid gezogen sein und viel zu wenig geschlafen haben. Seine Leistungen sollen darunter gelitten haben. Außerdem wird berichtet, dass Perez von Vertragsverhandlungen erzählen will, bei denen Mustafa Özil, Mesuts Vater, extrem gierig und ohne Manieren aufgetreten sein soll. Bei Gesprächen über eine Verlängerung von Özils Kontrakt soll Real 6,5 Millionen Euro Gehalt pro Jahr geboten haben. Mustafa hätte jedoch 8,5 Millionen verlangt und sei wutentbrannt aus dem Lokal gestiefelt, als Perez nicht darauf eigehen wollte. Daraufhin hätte der Vater seinen Sohn überall angeboten. Wegen dieser Sachen hätte man sich dann dazu durchgerungen, den Deutschen ziehen zu lassen. Ob die Pläne tatsächlich der Wahrheit entsprechen lässt sich noch nicht abschätzen, allerdings trat Perez auch gegen Wesley Sneijder nach und unterstellte ihm einen Hang zum Alkohol.

Die Fans und viele Beobachter sind sich trotz der Vorwürfe sicher, dass Perez nur davon ablenken will, dass er beim Transfer von Gareth Bale viele Fehler gemacht hat. Der Özil-Transfer gilt als reine Maßnahme um die übertriebene Ablöse für Bale zu relativieren. In Madrid machten zuletzt zudem Gerüchte die Runde, dass Real auch Sami Khedira für 50 Millionen hätte verkaufen können. Der hat bei den "Socios" einen wesentlich schlechteren Stand, wodurch das Unverständnis Richtung Perez noch größer wurde.

Mesut Özil als Frauenheld und Disco-Tier – glaubt ihr die Vorwürfe? Oder ist das nur fiese Taktik von Perez?