Farfan: Shopping in Mailand

Zum Shoppen mal eben nach Mailand! Alles möglich für Stars wie Farfan. Bei Schalke gefiel die Aktion allerdings so gar nicht.

Neues aus der Kategorie "Schalke-Diva Jefferson Farfan": Der Peruaner verärgerte jetzt die Verantwortlichen des Klubs heftig, weil er mit seinem verletzten Knie einfach mal einen Shopping-Trip nach Mailand unternahm. Besonders pikant: Den Tripp ermöglichte "Jeff" sich erst durch ein Lüge!

Jefferson Farfan hat bei Schalke 04 seit eh und jeh so etwas wie eine Ausnahme-Stellung. Sportlich nahezu unersetzbar, überstand der Peruaner in seiner Zeit bei S04 schon den einen oder anderen "Skandal" schadlos. Jetzt kommt der nächste: Der am Knie verletzte Offensiv-Mann flog vergangene Woche einfach mal zum Shopping ins wunderschöne Mailand. Absprache mit dem Klub? Für Farfan scheinbar nicht so wichtig. Er flog einfach so!

Doch es kommt noch schlimmer: Wie "Sportbild" berichtet, hat Farfan auch noch eiskalt gelogen. Folgendes soll geschehen sein: Einen Tag nach Schalkes 4:0-Heimsieg gegen Hoffenheim ließ der Peruaner sich von Schalke-Arzt Thanos Tsobanelis das Knie "fitspritzen" und sagte, dass er gern nach Mailand fliegen will. Der Arzt riet Farfan davon ab, doch der sagte nur, er habe das "Okay" von Schalke-Boss Clemens Tönnies. Wie sich jetzt herausstellte, eine glatte Lüge!!!

Der Offensiv-Star flog einfach nach Mailand, verpasste Reha-Termine und war für seinen Klub auch am darauffolgenden Tag nicht erreichbar – ein Pulverfass! Besonders schlimm: Nachdem er mit seiner Lüge ertappt worden war, flunkerte er einfach weiter. Farfans Erklärung: Die Erlaubnis von Tönnies, die er gegenüber dem Arzt erwähnte, war lediglich ein Scherz – wers glaubt! Zunächst soll es laut "Sportbild" bei Schalke sogar Überlegungen gegeben haben, Farfan zu suspendieren und damit wohl endgültig zu feuern, doch der sportlich so wichtige Peruaner kam dann doch mit einem blauen Auge davon – mal wieder. Außer einer saftigen Geldstrafe muss Farfan keine weiteren Maßnahmen fürchten.