Fans: Uruguay feiert Luis Suarez trotz Beiß-Attacke

Luis Suarez mit seinen Kindern

Er kann ja auch ganz anders: Nach seiner Beiß-Attacke ist Luis Suarez nun Zuhause bei seiner Familie und zeigt, dass er auch ein richtig lieber Papa sein kann. Während der Skandal-Stürmer scheinbar gut gelaunt ist, ärgern sich die Uruguayer über die Entscheidung der FIFA. Und die FIFA selbst gibt Luis Suarez noch einen Tipp mit auf den Weg ...

Mit seinem kleinen Sohn und seiner kleinen Tochter steht Luis Suarez auf dem Balkon des Anwesens seiner Mutter, nahe der Stadt Montevideo in Uruguay. Viele Fans und Reporter sind gekommen, um den Stürmer zu sehen. Von den Uruguayern wird der 27-Jährige mit Fan-Gesängen gefeiert, als ob er den Titel mit seinem Land geholt hätte!

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Schon am Flughafen, wo Luis Suarez mit seinem Privatjet landete, warteten hunderte Fans mit Suarez-Masken und WM-Pokalen ausgestattet, um ihrem Idol zu zeigen: „Wir halten zu dir!“

Die Anhänger finden die krasse Sperre (9 Spiele mit der Nationalmannschaft und 4 Monate im Verein) viel zu heftig und ungerecht. Selbst Giorgio Chiellini, der Italiener, der Opfer von Suarez' Beiß-Attacke wurde, bezeichnete die Strafe als zu hart.

Und: Auch Uruguay-Präsident Jose Mujica hält zu dem Fußballer. Er sprach von einem der „schlimmsten Moment der Fußball-Geschichte” und von einer „ewigen Schande”. Damit meinte er aber nicht das Verhalten des Spielers, sondern die Strafe der FIFA!!

Die FIFA sieht das jedoch ganz anders – und empfiehlt Suarez sogar einen Besuch beim Psychologen: „Er muss sich behandeln lassen.“