Europa League

Juan Arango schoss Sekunden vor dem Abpfiff den 2:2-Ausgleichstreffer in Marseille und sicherte seinen Gladbachern einen wichtigen Punkt

Die deutschen Teams spielen auch an der Europa League groß auf – Hannover und Leverkusen sind schon sicher eine Runde weiter. Auch Stuttgart und Gladbach haben alle Chancen auf die K.O.-Phase.

Die deutschen Teams bleiben erfolgreich auf Europas Fußball-Bühne: Nach den starken Auftritten von Schalke, Dortmund und Bayern in der Champions League, zogen die Teams in der Europa League gestern nach:

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Stuttgart war gestern in Kopenhagen zu Gast. Lange schien die Partie bei einem torlosen Unentschieden zu bleiben, doch in der 76. Minute erlöste Top-Torjäger Vedad Ibisevic die Stuttgart-Fans mit einem Kopfball-Tor. Für die Entscheidung sorgte in der 92. Minute Martin Harnik, der den Ball nach einem Konter zum 2:0 einnetzte. Überschattet wurde das Spiel von einigen Fans des VfB, die Pyrotechnik und Böller niederbrannten und damit eine Spielunterbrechung verursachten. Nach dem ersten Dreier in der Gruppenphase hat Stuttgart wieder alle Karten in der Hand, um in die nächste Runde einzuziehen. Mit fünf Punkten sind sie Zweiter in der Gruppe E.

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Borussia Mönchengladbach musste zum schweren Spiel nach Marseille. Die Franzosen nahmen von Anfang an das Spiel in die Hand und setzten die "Fohlen" ordentlich unter Druck. Nach einem Marseiller Abwehrfehler kam jedoch Gladbach durch Mike Hanke zur 1:0-Führung. Den Ausgleich erzielte Joey Barton in der 54. Minute durch einen direkt verwandelten Eckball – krass! Nur 13 Minuten später brachte Jordan Ayew Olympique Marseille in Führung. Später hatten die Franzosen sogar die Chance das 3:1. Doch statt der Entscheidung vergaben sie die Möglichkeit und wurden kurz vor Abpfiff bitter bestraft: Juan Arango knallte den Ball in der 93. Minute in die Maschen und sicherte Gladbach einen wichtigen Punkt. Beide Teams haben jetzt fünf Punkte auf dem Konto. Gladbach ist Zweiter der Gruppe C und steht dank dem besseren Torverhältnis vor Olympique Marseille.

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Wie im Hinspiel hatte Bayer Leverkusen keine Probleme mit dem österreichischen Rekordmeister Rapid Wien. Die "Werkself" ging schon in der vierten Minute durch Hegeler in Führung. Rapid hatte in der ersten Hälfte zwar drei große Chancen, aber schaffte es nicht eine Kiste zu machen. Nach der Halbzeit knipste dann Andre Schürrle das 2:0 für Bayer. Danach versuchten die Wiener weiterhin Druck zu machen, doch Manuel Friedrich köpfte in der 66. Minute das 3:0 und entschied das Spiel. Mit 10 Punkten führt Leverkusen die Gruppe K an und ist schon sicher für die K.O.-Runde qualifiziert!

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Etwas mehr Probleme hatte Hannover 96 gegen Helsingborg. Die 96er schienen alles unter Kontrolle zu haben. Top-Stürmer Mame Diouf knipste beide Treffer zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung. Doch Helsingborg kam zurück und glich aus. Mit viel Glück bekam Hannover in der Nachspielzeit einen Elfmeter, den unser Star des Tages eiskalt zum Siegtreffer verwandelte! Auch Hannover ist durch diesen etwas glücklichen Sieg eine Runde weiter. Die Gruppe L führen sie mit zehn Punkten souverän an!