EM-Teamcheck Holland

Die holländische Nationalmannschaft vor einem Länderspiel

Alleine wegen seiner „Abteilung Attacke“ gehört Holland zum Favoritenkreis bei der EM. Aber: Erst mal muss „Oranje“ die schwere Vorrunde überstehen. Hier ist der Teamcheck der "Elftal".

Bert van Marwijk hat es nicht ­einfach! Nur elf Spieler, davon ­lediglich vier, vielleicht fünf im Angriff darf der Holland-Coach bekanntlich ­einsetzen. Dabei könnte er min­destens zwei ­europäische Topteams mit seinen Offensiv-Assen bestücken. Kaum zu glauben, dass [tag:schalke]Schalkes[/tag] Super-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar wohl erst mal auf die Bank muss. „Ich ­habe vorne verdammt viele Möglichkeiten, und da bin ich froh drüber“, freut sich van Marwijk über jede Menge Topstars im Angriff. So stehen für die offensive Dreierreihe mit [search:robben]­Arjen Robben[/search], Wesley Sneijder, Dirk Kuyt, Rafael van der Vaart, Ibrahim Affelay und Eljero Elija sechs Granaten zu Verfügung.

 

Riesen-EM-Qualifikation der Holländer:

Jubel bei der holländischen Nationalmannschaft
Jubel bei der holländischen Nationalmannschaft

So war die EM-Qualifikation für den Vizeweltmeister fast ein Spaziergang. Unglaubliche 37 Tore schoss die „Elftal“ – und das in nur zehn Quali-Spielen. Ein irrer Schnitt! Super-Youngster Kevin Strootman, selbst fester Bestandteil des Quali-Kaders, stellt begeistert fest: „In der Quali haben wir ­eine tolle Serie hingelegt, die Mannschaft hat eine große Qualität, und alle haben sich seit der WM nochmals gesteigert.“ Auch Strootman weiß, dass die Erwartungen an die holländische Elf sehr hoch sind: „Im Vergleich mit den anderen Teams wäre es eine Fehleinschätzung, uns nicht zum Favoritenkreis zu zählen.“ Es soll endlich der zweite EM-Titel nach 1988 her, doch erst mal muss „Oranje“ die Vorrunde überstehen. „Wir haben die schwerste Gruppe. Das hat den Vorteil, dass ich und auch die Spieler jetzt schon motiviert sind“, sagte Van ­Marwijk nach der Auslosung. Bei dieser Hammer-Offensive ist dem Team alles zuzutrauen.

 

Angriff total:

Torgefahr über außen: [search:persie]Robin van Persie ist nicht der klassische Mittelstürmer[/search], verlässt häufig die Spitze. Robben und Kuyt können ­dadurch Richtung Zentrum ziehen, um den Torabschluss zu suchen.

Aggressive Zerstörer: Bei ­Ballbesitz des Gegners sollen die „Sechser“ vor allem mit Körpereinsatz den Spielaufbau des Gegners stören.

Strategie-Wechsel: Gegen schwächere Teams wechselt van Marwijk gerne von 4-2-3-1 auf 4-1-4-1, bringt einen weiteren Kreativspieler im Zentrum

Deutschlands dritter Gegner Dänemark wird hier im Teamcheck unter die Lupe genommen.