Ebola-Angst um Pierre-Emerick Aubameyang

Borussia Dortmund ist in großer Sorge, dass sich Pierre-Emerick Aubameyang mit Ebola infiziert.
Borussia Dortmund ist in großer Sorge, dass sich Pierre-Emerick Aubameyang mit Ebola infiziert.

Pierre-Emerick Aubameyang wird aus Angst vor Ebola nicht in Afrika spielen! Das hat nun Borussia Dortmund durchgesetzt!

Der Angreifer aus dem Gabun sollte eigentlich mit seiner Nationalmannschaft erst in Angola und dann gegen Lesotho spielen. Doch der BVB hat aus Angst vor Ebola den 25-Jährigen zum Verbleib in Deutschland überredet!

BVB-Manager Michael Zorc zur "Bild": "Ohne in Hysterie zu verfallen, gibt es bestimmte Warnungen von der medizinischen Seite. Wir haben auch eine Fürsorgepflicht gegenüber dem Spieler und der Mannschaft." Borussia Dortmund hat Angst, dass sich Aubamenyang mit Ebola anstecken könnte!

Dabei finden die Länderspiele in Ländern statt, wo Ebola noch nicht ausgebrochen ist. Wenn Aubameyang die Schutzmaßnahmen einhält, gibt es aus Expertensicht kein Risiko einer Infektion.

Natürlich darf Borussia Dortmund Aubameyang nicht einfach aus Ebola-Angst in Deutschland behalten, schließlich müssen Vereine Nationalspieler abstellen. Aber nach "Bild"-Informationen kam die Einladung aus dem Gabun einen Tag zu spät in Dortmund an.

Aubameyang zur "Bild": "Mein Verband hat da einen Fehler gemacht. Vielleicht reise ich aber noch zum zweiten Spiel nach." Er selbst hat also nicht so große Sorge um Ebola.

Ebola breitet sich in Afrika unaufhaltsam aus. Jetzt hat der BVB Angst um Pierre-Emerick Aubameyang. Der 25-Jährige kämpft aktuell mit Gabun um die Qualifikation zum Afrika-Cup, der einen vergleichbaren Stellenwert wie die Europameisterschaft hierzulande hat.

Doch kann sich Aubameyang dort mit dem Ebola-Virus infizieren? Im Januar soll der Afrika-Cup in Marokko ausgetragen werden. Doch die Gastgeber haben bereits Sicherheitsbedenken wegen der Seuche. Es kann gut sein, dass sie das Turnier gar nicht mehr austragen wollen!

BVB-Trainer Jürgen Klopp ist daher in großer Sorge um Aubameyang. „Ich verstehe nicht 100-prozentig, wie man als Fifa davon ausgehen kann, dass ausgerechnet in Afrika die Grenzen so sicher sein sollen, dass ebola-infizierte Menschen nicht von einem Land in das andere kommen sollen.“

Um Aubameyang vor Ebola zu schützen, hat Borussia Dortmund bereits ein Schreiben an den gabunischen Verband verfasst und seine Bedenken geäußert. Klopp weiter: „Ich mache mir viele Gedanken darüber, habe mit Auba auch viel darüber gesprochen und ihn sensibilisiert.“

Muss der Afrika-Cup wegen Ebola abgesagt werden? Poste deine Meinung als Kommentar unter die News!