Drei Elfer für Gladbach Mönchengladbach trotzdem nur Unentschieden

Den ersten Elfmeter verwandelte Martin Stranzl noch sicher.

3:3 endete das Europa-League-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Lazio Rom. Die Gladbacher bekamen in dieser Partie drei Elfmeter zugesprochen – alle drei berechtigt. Trotzdem reichte es nicht zum Sieg. Hannover und Leverkusen verloren ihre Hinspiele im Sechzehntelfinale, Stuttgart spielte ebenfalls unentschieden.

Kein wirklich erfolgreicher Abend für die deutschen Mannschaften in der Europa League. Im Sechzehntelfinale konnte keines der Bundesliga-Teams das Hinspiel gewinnen. Hannover 96 musste in Moskau eine empfindliche 3:1-Schlappe gegen Anschi Machatschkala einstecken. Dabei waren die 96er lange Zeit das bessere Team, verpassten es vor allem in der Schlußphase noch ein besseres Ergebnis herauszuspielen. Anschis Top-Stürmer Samuel Eto'o scheiterte mit einem außergewöhnlichen Elfmeter an Ron-Robert Zieler.

Auch Bayer Leverkusen konnte kein Efolgserlebnis feiern. Beim 0:1 gegen Benfica Lissabon wurden die Leverkusener beim Treffer von Oscar Cardozo ausgespielt. Danach bemühte sich die "Werkself" zwar, konnte aber kein eigenes Tor erzielen. Stefan Kießling blieb erstaunlich blaß, seiner Top-Quote in der Bundesliga steht weiter nur ein Treffer in neun Europa-League-Spielen entegegen.

Am späteren Abend empfing Borussia Mönchengladbach den Klub des verletzten Nationalstürmers Miro Klose, Lazio Rom. Gladbach war über fast das gesamte Spiel die bessere Mannschaft und hatte die Partie bereits nach dem 1:0 (17.) von Martin Stranzl per Elfmeter im Griff. In einer Schwächephase in der zweiten Halbzeit drehte Lazio dank grober Abwehrschnitzer das Spiel und ging durch Tore von Floccari und Kozak mit 1:2 in Führung. In der Folge bekam die Borussia noch zwei berechtigte Elfmeter zugesprochen. Stranzl verschoß seinen zweiten (70.), der eingewechselte Thorben Marx (84.) machte es besser und das 2:2. Durch einen direkt verwandelten Freistoß von Juan Arango ging Mönchengladbach in der 88. Minute sogar mit 3:2 in Führung, allerdings konnte Kozak in der Nachspielzeit noch das 3:3 machen.

Der VfB Stuttgart musste sich gegen den KRC Genk ebenfalls mit einem Unentschieden begnügen. Christian Gentner machte in der 42. Minute das 1:0, Genks Joseph-Monrose glich – wie bei Gladbach – in der Nachspielzeit aus.