Deutschland muss siegen! Deutsche Handball-Nationalmannschaft

Ein frustrierter Silvio Heinevetter im Spiel gegen Tunesien

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht vor dem Spiel gegen Argentinien unter Druck. Nach der überraschenden und extrem ärgerlichen Niederlage gegen Tunesien muss unbedingt ein Sieg her um das Achtelfinale der Handball-WM noch zu erreichen.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht gegen Argentinien gewaltig unter Druck. Im dritten Spiel der Weltmeisterschaft in Spanien muss auf jeden Fall ein Sieg her. Die Niederlage im letzten Spiel gegen Tunesien (23:25) war nicht eingeplant, eine weitere Niederlage könnte den Einzug ins Achtelfinale extrem gefährden. Im Moment steht Deutschland zwar noch auf Platz zwei der Gruppe hinter Frankreich, allerdings warten mit den Franzosen und Montenegro noch zwei echte Brocken auf das Team um Star-Keeper Silvio Heinevetter. Deswegen darf man sich gegen die schlagbaren Argentinier keinen weiteren Patzer erlauben.

Nach dem Spiel gegen Tunesien sitzt der Schock allerdings noch. Es wird heftig darüber diskutiert, wie es zu dieser Niederlage kommen konnte.

Silvio Heinevetter in Aktion
Silvio Heinevetter in Aktion

Und wie es sein kann, dass der erst 21-Jährige eher unbekannte Wael Jallouz die deutsche Mannschaft quasi im Alleingang besiegt. Deutschland muss nun eine Trotzreaktion zeigen. Und die Führungsspieler müssen Verantwortung übernehmen.

Silvio Heinevetter sagte bereits, dass die Deutschen "härter spielen müssen". Das war im Spiel gegen Tunesien deutlich zu sehen. Zudem muss er eine bessere Leistung zeigen, gegen Tunesien wurde er zwar häufig von seinen Mitspielern im Stich gelassen, eine Quote von nur 22 Prozent gehaltener Bälle ist zu wenig für einen Weltklasse-Torhüter wie ihn. Außerdem müssen die DHB-Spieler dringend ihre Chancenverwertung verbessern. Und: Sie sollten Argentinien auf keinen Fall unterschätzen. Die Südamerikaner verloren zwar gegen Brasilien, schlugen aber das wesentlich stärke eingeschätzte Montenegro mit 28:26. Der deutschstämmige "Gaucho"-Keeper Matias Schulz sagt: "Wir hoffen darauf, dass Deutschland mehr Fehler macht als wir." Das zu verhindern ist der Schlüssel zum Erfolg für Heinevetter und Co..