Der Job der Bosse

Kann auch laut werden: Bayern-Kapitän Philipp Lahm

BRAVO Sport erklärt, was ein Kapitän unbedingt drauf haben muss, ums einen Job gut zu erfüllen.

Einfach nur laut brüllen? Eine Kapitänsbinde spazieren tragen? Die Seitenwahl machen? Als Kapitän einer BL-Mannschaft muss man weit mehr drauf haben als das. BRAVO Sport erklärt, worauf es ankommt, wenn man ein guter Kapitän sein will.

1. Er muss sportlicher Führungsspieler sein

Was nützt ein Kapitän, wenn er ständig draußen auf der Bank sitzt? Nix! Bedeutet: Ein Kapitän muss mit sportlichen Leistungen vorausgehen und sich dadurch einen Stammplatz und den Respekt der Mitspieler erarbeiten.

2. Verbindungs-Mann zwischen Team und Trainer

Anders als in vielen Amateur-Klubs ist der Kapitän im Profibereich noch mehr als Sprachrohr des Teams gegenüber dem Trainer gefragt, da auf diesem Level die persönlichen Gespräche zwischen Trainer und vielen Spielern eher selten sind. Heißt: Der Kapitän muss Probleme von Spielern ans Trainerteam tragen, umgekehrt aber Kommandos des Trainerteams ins Team (auf und neben dem Platz) weiter geben.

3. Dirigent auf dem Platz

Im Spiel muss der Kapitän die Aufgabe eines Dirigenten übernehmen. Er muss sowohl mit Worten als auch mit Gesten die Mitspieler lenken, gerade in Krisenzeiten die Ärmel hoch krempeln. Notfalls darf er deutlicher als andere Kritik äußern – an Mitspielern, dem Schiedsrichter oder in ganz komplizierten Situationen auch am Trainerteam.

4. Bei der Spieler-Intergration helfen

Kommen neue Spieler ins Team - und das passiert im Profibereich ständig - ist es eine der wichtigsten Aufgaben des Kapitäns, den Zugängen in der Eingewöhnungsphase zu helfen. Das bedeutet: Er muss das Gespräch mit den Neuen suchen, ihnen bei Sprachproblemen und anderen Schwierigkeiten als Ansprechperson dienen.