Der Fall Uli Hoeneß

Vor Gericht: Bayern-Präsident Uli Hoeneß droht der Knast.

Der Fall Uli Hoeneß ist seit Monaten in den Medien. Jedes Detail der Ermittlungen wurde öffentlich diskutiert. In den nächsten Tagen soll jetzt im Prozess geklärt werden, was Fakt ist und was nicht. Was genau hat Uli Hoeneß gemacht? Welche Strafe bekommt er? Wer war außer ihm noch an der Steuerhinterziehung beteiligt? All diese Fragen versucht das Gericht jetzt zu klären. Hier im Ticker verpasst ihr nichts!

 

Urteil gesprochen! Was sagt ihr?

Lange Haftstrafe für Uli Hoeneß! Was ist eurer Meinung zum Urteil? Ist es gerecht oder nicht? Eure Stimme könnt ihr im Voting abgeben!!!

 

Tag 4 - 13.03.14

Hoeneß beliebt erstmal auf freiem Fuß

Das Urteil ist gesprochen: Drei Jahre und sechs Monate Haft erwarten Uli Hoeneß. In den Knast muss der FCB-Präsident allerdings noch nicht direkt. Da er das Urteil in der Revision angehen wird, bleibt er bis zu einer möglichen, endgültigen Verurteilung zunächst auf freiem Fuß. Hoeneß darf sogar weiterhin ins Ausland reisen.

Hoeneß kämpft weiter

Uli Hoeneß geht, wie erwartet, gegen das Urteil vor. Über seinen Anwalt ließ der Bayern-Präsident mitteilen, dass er in Revision gehen wird, das Urteil also nicht akzeptiert.

Tränen bei Hoeneß

Das Urteil nahm Hoeneß Medienberichte zufolge regungslos zur Kenntnis. Nach der Begründung des Richters sollen bei ihm aber sogar Tränen geflossen sein!

Noch keine Statement vom FC Bayern

Der Präsident ist verurteilt, der Klub schweigt. Noch gab es vom FC Bayern kein Statement zum Hoeneß-Urteil. Dass Hieneß sein Amt trotz der Freiheitsstrafe begält, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Der Aufsichtsrat wird jetzt über die Zukunft von Hoeneß entscheiden.

Hoeneß muss in den Knast

Da ist das Urteil: Uli Hoeneß muss für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis! Allerdings hat der Bayern-Präsident natürlich die Möglichkeit, das Urteil anzufechten. Endgültig entschieden ist also noch nichts. Doch das Gefängnis rückt für Hoeneß immer näher!

Urteil um 14 Uhr

Aus München ist zu hören, dass das Urteil für Uli Hoeneß gegen 14 Uhr verkündet werden soll – die Spannung steigt.

Hoeneß hat das letzte Wort

Nach den Abschluss-Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung hat, wie üblich, der Angeklagte das letzte Wort. Doch Hoeneß lässt sich nicht mehr viel entlocken. Lediglich seinem Verteidiger schließt der Bayern-Präsident sich mit den Worten "Ich habe dem Vortrag von Herrn Feigen nichts hinzuzufügen" an.

Verteidigung geht zum Gegenangriff über

Versteinerte Mine bei Hoeneß: Nach dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft sind nun seine Verteidiger am Ball. Kernargumente des Verteidigers: 1. Hoeneß hat die (wenn auch nicht vollstädnige) Selbstanzeige eingereicht, als die Tat noch nicht entdeckt war. 2. Die in der Selbstanzeige aufgeführte Summe von knapp 30 Mio. Euro hinterzogener Steuer stimmt mit der Summe der Anklage überein. Die Verteidigung fordert: Einstellung des Verfahrens oder allerhöchstens eine Bewährungsstrafe!

Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafe

Nach dem Abschluss-Plädoyer trägt Staatsanwalt Engel die Forderung des Strafmaßes vor: 5 Jahre und 6 Monate Knast – das sitzt! Hoeneß steht mit einem Bein im Knast! Eine Reaktion ist vom Bayern-Präsidenten auf die Forderung der Staatsanwaltschaft nicht zu vernehmen.

Staatsanwaltschaft: "Hoeneß schuldig"

Damit war zu rechnen: In ihrem Abschluss-Plädoyer geht die Staatsanwaltschaft auf Angriffs-Kurs. Kernpunkt: Hoeneß hat definitiv falsche Angaben bei seinen Steuereklärungen gemacht und die Selbstanzeige erst angerfertigt, nachdem die Presse ihm auf die Schliche gekommen sei.

Selbstanzeige unwirksam

Es ist der zentrale Punkt des Prozesses: Die Selbstanzeige von Uli Hoeneß aus dem Januar 2013. Jetzt steht fest: Die Selbstanzeige ist keinesfalls vollständig und damit wahrscheinlich unwirksam – für Hoeneß wird es immer brenzliger.

Riesenandrang vor Gericht

Nach etwas ruhigeren Tagen am Dienstag und Mittwoch ist am Tag der Urteilsverkündung der Teuferl los. Medienvertreter, Prozessbeobachter und Schaulustige belagern das Gerichtsgebäude. Weiter streng verboten im Verhandlungssaal: Handy und Smartphones. Angeblich soll es sogar Polizeikontrollen geben.

Der Tag der Wahrheit für Uli Hoeneß

Knast, Bewährung oder Einstellung des Verfahrens. Das Urteil im Steuer-Prozess gegen Uli Hoeneß soll am Donnerstag gesprochen werden. Viele rechnen mit einer Haftstraf, doch die Hoeneß-Verteidigung hält eine Einstellung des Verfahrens weiteerhin für realistisch.

 

Tag 3 - 12.03.14

 

Spott und Hähme im Netz

Im Netz, auf Facebook, Twitter und Co. war auch vor dem Prozess schordentlich gegen Uli Hoeneß ausgeteilt worden. Nachdem der Prozess startete und durch die teils krassen Entwicklungen, die er dann nahm, gibts im Web fast kein halten mehr. Witzige Ideen für mögliche Strafen, aber auch eine Micro-Website namens wievielhatulihinterzogen.de ist bereits am Start! Checkt hier den witzigsten Stuff aus dem Netz!!!

Prozesstag schon beendet

Nach den Verhandlungen am Vormittag ist der dritte Prozess-Tag in München bereits beendet. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden am Donnerstag dann die Plädoyers gehalten und anschließend das Urteil verkündet.

Urteil doch schon am Donnerstag

Zeitweise hieß es, dadurch, dass das Gericht aufgrund der neuen Erkenntnisse, die Unteruschungen ausweitet, würde sich der Prozess in die Länge ziehen. Das für Donnerstag geplante Urteil rückte zeitweise in Ferne. Doch jetzt sieht es so aus, als könnte doch alles planmäßig verlaufen. "Es ist nun wieder eher im Bereich des Möglichen, dass das Urteil am Donnerstag fällt", sagte eine Sprecherin des Gerichts.

Hoeneß-Verteidigung erkennt Steuerschuld in voller Höhe an

27,2 Mio. Euro. Das ist die exakte Summe, die Uli Hoeneß dem Finanzamt schuldet. Die sogenannte Steuer-Schuld wurde am dritten Prozesstag von den Anwäkten des Bayern-Präsidenten in voller Höhe anerkannt.

 

Tag 2 - 11.03.14

Neueste Erkenntis: Mehr als 27 Mio. Euro hinterzogen

Die Summe des von Uli Hoeneß nicht versteuerten Geldes steigt und steigt. Damit hatte keiner gerechnet. Aus den ursrpünglichen 3,5 Mio. Euro sind mittlerweile mehr als 27 Mio. Euro geworden. Die Vorwürfe gegen Hoeneß immer krasser – der Knast wohl nicht mehr zu vermeiden!

Doch weitere Zeugen!?

Nach den dramatischen Entwicklungen vor Gericht sollen neben den vier ursprünglichen Zeugen nun weitere Zeugen zu Wort kommen, unter anderem ein Computer-Fachmann. Das Gericht weitet die Unetrsuchungen offenbar massiv aus.

Einkünfte offen gelegt

Vor Gericht sind Zahlen vorgelegt worden, die Auskunft über die Einkünfte von Uli Hoeneß gegen. Demnach waren es 2002 6,8 Millionen Euro,203: 6,5 Millionen Euro, 2004 6,1 Millionen Euro, 2005 11,6 Millionen Euro, 2006 10,9 Millionen Euro, 2007, 10,1 Millionen Euro und 2008 10,8 Millionen Euro.

Prozessende nicht absehbar!

Ursprünglich sollte das Urteil bereits am kommenden Donnerstag gesprochen werden. Dazu wird es nach den bisherigen Entwicklungen im Hoeneß-Prozess wohl nicht kommen.

Neue Vorwürfe: Hat Hoeneß wichtige Informationen zurückgehalten?

Es läuft nicht gut für den Bayern-Präsidenten: Die als Zeugin geladene Steuerfahnderin belastet Hoeneß. Laut ihr hat der Bayern-Boss wichtige Daten lange zurückgehalten. Die Anwälte von Hoeneß sollen eine Datei zu den schweizer Konten, die bereits im Januar 2013 erstellt wurde, erst vor etwa einer Woche bei den Ermittlern abgegeben haben. Die Steuerfahnderin sieht darin den Versuch von Hoeneß, wichtige Details zu verscheigen.

Haftstrafe immer wahrscheinlicher

Muss Hoeneß am Ende tatsächlich ins Gefängnis? Dass es für ihn eng werden könnte, war schon vorher klar. Doch nach seinem Geständnis zu Beginn, ca. 18 Mio. Euro nicht versteuert zu haben, sehen viele Rechts-Experten für Hoeneß keinen Weg mehr, der an einer Haftstrafe vorbeiführt.

Hoeneß gegen Arsenal im Stadion

Sein FC Bayern will am Abend gegen Arsenal das Viertelfinale der Champions klarmachen und trotz des laufenden Prozesses wird Uli Hoeneß in der Allianz Arena auf der Tribüne Platz nehmen. Das verkündete Hoeneß über seinen Rechtsanwalt.

Letzte Zeugin wird vernommen

Insgesamt waren im Hoeneß-Prozess vier Zeugen vor Gericht geladen. Drei haben bereits ausgesagt. Die vierte Zeugin, eine Finanzbeamtin, soll am heutigen Dienstag ihre Aussage machen. Dennoch wird der Prozess wohl länger dauern als, wie ursprünglich geplant, bis Donnerstag. Das ließ der vorsitzende Richter Rupert Heindl durchblicken.

Viele fordern den Rücktritt als Bayern-Präsident

Uli Hoeneß selbst hatte vor dem Prozess besagt, dass er sich mit seiner Selbstanzeige "steuerehrlich" Machen wollte. Das ihm das nicht gelungen ist, wurde schnell klar. Die Selbstanzeige des Bayern-Präsidenten war defintiv nicht vollständig. Damit er sich wirklich "ehrlich" machen kann, fordern viele nun den Rücktritt von Hoeneß als Bayern-Präsident, unter anderem die Partei "Die Linke" (siehe Tweet).

Hoeneß am zweiten Tag unter Druck

Nach Beginn des Prozesses steht der Bayern-Präsident bereits gehörig unter Druck. Statt, wie ursprünglich angenommen 3,5 Mio. Euro, gab Hoeneß zum Auftakt zu, dass es sich um eine Gesamtsumme von ca. 18 Mio. Euro handelt, die er nicht versteuert hat – keine guten Vorzeichen für den zweiten Verhandlungstag!

 

Hoeneß auf dem Weg ins Gericht

Am Montag-Morgen ist er gestartet, der Prozess, der über die Zukunft von Bayern-Präsident Uli Hoeneß entscheidet und auf den ganz Deutschland schaut. Die Anklage wirft Hoeneß vor, 3,5 Millionen Euro an Steuern nicht bezahlt zu haben, die bei seinen Gewinnen an der Börse angefallen wären. Und direkt zu Beginn gab es eine dicke Überraschung. Uli Hoeneß gibt nicht nur zu, die 3,5 Millionen hinterzogen zu haben, sondern noch 15 weitere. Damit müsste Hoeneß krasse 18,5 Millionen an Steuern nachzahlen.

 

Uli Hoeneß im Gerichtssaal

"Ich werde alles dafür tun, damit dieses für mich bedrückende Kapitel abgeschlossen werden kann", sagte Hoeneß nach seinem Geständnis. Noch ist aber noch nicht klar, was das für den Prozess bedeutet. Entscheidend dabei ist ob die Selbstanzeige wirksam ist oder nicht. Dazu wurden am Montag-Nachmittag noch drei Zeugen vernommen. Diese sollten Informationen liefern, die klären, ob der Bayern-Präsident sich korrekt angezeigt hat. Um halb vier am nachmittag ging der erste Prozesstag zuende. Noch ist im Fall Hoeneß alles offen.