CR7 schießt gegen Schiri

Sieht Barca von den Schiedstichtern bevorteilt: Real-Superstar Cristiano Ronaldo.

In Madrid müssen sie die Niederlage gegen den Erzrivalen Barcelona aus dem Clasico verdauen. Dass das den meisten bei den Königlichen schwerfällt, ist vollkommen klar, schließlich ist es das Duell schlechthin in Spanien und ein verlorener Clasico schmerzt mehr als alle andere. Bei Superstar Cristiano Ronaldo drückt der Schuh nach dem spektakulären 3:4 gegen Messi und Co. aber auch noch woanders: Der Portugiese glaubt an eine Art Verschwörung, die dafür sorft, dass Schiedsrichter den Rivalen bevorzugen.

Der Geist von José Mourinho ist nach der Clasico-Pleite gegen Barca rund um das Bernabeur-Stadion spürbar. Der "Special One" ist zwar seit Saisonbeginn nicht mehr Trainer der Königlichen, doch sein Ex-Schützling Cristiano Ronaldo hat scheibar ganz genau hingehört, wenn "Mou" mal wieder FIFA, UEFA oder sonstwem unterstellte, im Geheimen dafür zu sorgen, dass der FC Barcelona in verschiedenen Wettbewerben bevorteilt wird.

Nach der 3:4-Pleite im Clasico orakelte der Weltfußballer im Stile des Ex-Trainers: "Einige Leute wollten nicht, dass wir gewinnen und dass Barcelona aus dem Rennen ist. Vielleicht wollen sie auch nicht, dass Real Madrid die Liga gewinnt. Ich bin seit fünf Jahren hier und weiß, wie einige Dinge hier laufen", sagte der Portugiese. Wen oder was er mit "einige Leute" genau meint, ließ Ronaldo offen, wohl aus gutem Grund.

Direkt sprach CR7 allerdings den Schiedsrichter der Partie an, der mit drei Elfmeter-Pfiffen und einer Roten Karte für Sergio Ramos großen direkten Einfluss auf die Partie hatte: "Ich möchte nicht nach Entschuldigungen suchen, aber der Schiedsrichter hat viele Fehler gemacht. Richtig schlecht. Meiner Meinung nach war er diesem Spiel nicht gewachsen", so das Ronaldo-Urteil über Referee Alberto Undiano Mallenco.