Copa Sudamericana: [seo-b]Spielabbruch![/seo-b] nach Prügelei. Skandal bei der Copa Sudamericana zwischen Argentiniens Vertreter CA Tigre und Brasiliens Topverein FC Sao Paulo.

Fußballspieler aus Brasilien und Argentinien geraten auf dem Spielfel aneinander.

Schon auf dem Spielfeld ging es beim Rückspiel der Copa Sudamericana zwischen Argentiniens Vertreter CA Tigre und Brasiliens Topverein FC Sao Paulo nicht wirklich friedlich zu.

In der 39. Minute hatte Tigre-Verteidiger Lucas Orbán São Paulos Mittelfeldspieler Lucas brutal mit dem Ellbogen ins Gesicht geschlagen. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde das Spiel dann bei einem Stand von 2:0 für die Gastgeber – wegen Schlägereien zwischen den Spielern – abgepfiffen. Mit dem Sieg ging dann ein Traum in Erfüllung. Für den brasilianischen Verein ist es der erste Titel im Südamerika-Cup, der mit der Europa League vergleichbar ist.

Nestor Gorosito erklärt dem Sender FOX seine Sicht.
Nestor Gorosito erklärt dem Sender FOX seine Sicht.

Laut Tigre-Trainer Nestor Gorosito sollen Polizeibeamte seine Spieler vor den Umkleidekabinen mit Waffen bedroht haben. „Sie lauerten uns auf und einer von ihnen zog einen Revolver und hielt ihn unserem Torwart Damian Albil vor die Brust. Sicherheitskräfte und Polizei haben uns auch geschlagen, es waren um die 20 Personen”, erklärte der Coach.

 

Massive Vorwürfe gegen die brasilianische Polizei!

Hohe Polizeipräsenz bei der Copa Sudamericana
Hohe Polizeipräsenz bei der Copa Sudamericana

Wegen der anhaltenden Aggression in den Kabinen musste die Polizei einschreiten. Die argentinische Mannschaft weigerte sich daraufhin, das Spiel fortzuführen. Torwart Rogerio Ceni, der Kapitän São Paulos, warf den Gästen eine rabiate Spielweise vor. „Sie sind hierhergekommen, um zu kämpfen, nicht um zu spielen”. Spieler des argentinischen Clubs erklärten hingegen, dass ihr Bus schon auf dem Weg ins Stadion von aggressiven Fans mit Steinen und Bierdosen beworfen worden sei.

Wegen der anhaltenden Aggression in den Kabinen musste die Polizei einschreiten.
Wegen der anhaltenden Aggression in den Kabinen musste die Polizei einschreiten.