CL-Quali: Schalke gegen Saloniki

Metalist Charkiw und Marko Devic sind von der UEFA aus der Champions League ausgeschlossen worden.

Nach dem Auschluss des eigentlichen Gegners Metalist Charkiw aus der CL-Quali muss Schalke trotzdem in die Qualifikation. Ein mögliches Freilos und die damit verbundene direkte Teilnahme an der CL-Gruppenphase gibt es für S04 nicht. Stattdessen spielen die Mannen von Jens Keller nun gegen PAOK Saloniki und Ex-Trainer Huub Stevens.

Metalist-Sportdirektors Jewgeni Krasnikow soll in einen Manipulationsskandal aus dem Jahr 2008 verstrickt sein. Nachdem die UEFA bereits angekündigt hatte, den Fall Charkiw zu prüfen und ein Disziplinarverfahren aufgenommen hatte, schloss sie den ukrainischen Vizemeister nun vom Wettbewerb aus.

Die Hoffnung, die bei Schalke aufkeimte, durch den Metalist-Ausschluss direkt zur Teilnahme an der CL-Gruppenphase berechtigt zu sein, zerschlug sich allerdings ziemlich schnell. PAOK Salonik heißt der neue Rivale für den Bundesligisten. Die Griechen, die von Ex-Schalke-Coach Huub Stevens trainiert werden, hatte eigentlich eine Runde zuvor den Kürzeren gegen Charkiw gezogen. Nun kann ausgerechnet Stevens mit seinem neuen Team den Schalkern die Suppe versalzen.

Schalke hat zunächst Heimrecht und muss dann im Rückspiel nach Griechenland, wo die Entscheidung, welches Team in die CL-Gruppenphase einzieht, ohne Zuschauer im Stadion fallen wird. Weil Fans der Griechen beim Spiel gegen Rapid Wien randaliert hatten, muss Saloniki die Heimspiele auf europäischer Bühne im eigenen Stadion ohne Fans austragen. Doch das letzte Wort scheint in der Sache noch nicht gesproche, denn der ukrainische Vizemeister legte bereits offiziell Protest gegen den Ausschluss durch die UEFA ein – das Thema bleibt spannend.

 

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