CL: Mögliche Gladbach-Gegner Borussia Mönchengladbach Champions League-Playoffs

Luuk de Jong ist einer der Spieler im Kader von Borussia Mönchengladbach, der schon Champions League-Erfahrung hat.

Borussia Mönchengladbach hat die Champions League-Playoffs vor der Brust um sich für die Gruppenphase zu qualifizieren. Am Freitag werden in Nyon (Schweiz) die Begegnungen der Playoffs ausgelost. Wir zeigen euch, auf wen die Gladbacher treffen können. Und was die Gegner draufhaben.

Am Freitag werden im UEFA-Hauptquartier in Nyon (Schweiz) die [search:champions]Champions-League-Playoffs [/search]ausgelost. Borussia Mönchengladbach ist als deutscher Teilnehmer mit in der Verlosung. Da die Borussia in den letzten Jahren nicht in Europa spielte, ist das Team nicht gesetzt und hat deswegen harte Brocken als mögliche Gegner vor der Brust. Alle potentiellen Klubs, gegen die Gladbach spielen könnte (außer Braga, 3.) wurden in ihren Ländern letzte Saison Zweiter. "Die Playoffs werden etwas ganz Besonderes", freut sich Stürmer Mike Hanke schon auf die Spiele am 21./22. August (Hinspiel) und am 28./29. August (Rückspiel). Luuk de Jong ist ebenfalls voller Vorfreude auf die Duelle. "Das ist das höchste Level, das es gibt", sagt de Jong. "Für den Verein und die Fans wäre der Einzug in die CL-Gruppenphase fantastisch."

Die Klubs, die den Gladbacher blühen sind durchaus bekannte Namen. Wir stellen euch die möglichen Gegner der Borussia kurz vor.

 

Dynamo Kiew

Dynamo Kiew ist letzte Saison Zweiter in der Ukraine geworden. In der dritten Qualifikationsrunde setzte sich die Mannschaft gegen Feyernoord Rotterdam (Holland) mit 2:1 und 1:0 durch. Die Truppe ist sehr international besetzt, bei Dynamo spielen mehrere Brasilianer, einige Afrikaner und seit dieser Saison auch der Portugiese Miguel Veloso. Er kam für ca. 7,5 Millionen nach Kiew. Der Mann mit dem höchsten Marktwert ist aber Andrej Jarmolenko, der ungefähr 12,8 Millionen Euro wert ist. In der Liga spielte Dynamo diese Saison bereits vier Spiele, die allesamt gewonnen wurden.

 

Spartak Moskau

Spartak Moskau hat in dieser Saison einen absoluten Traumstart hingelegt. Alle drei Ligaspiele wurden gewonnen, gegen den Lokalrivalen Dynamo Moskau siegte Spartak sogar mit 4:0. Die Russen sind wie Mönchengladbach in den Playoffs gesetzt. Bester und gleichzeitig teuerster Spieler ist Emmanuel Emenike aus Nigeria, der letzte Saison 13 Liga-Tore erzielte und in dieser Spielzeit auch schon ein Mal knipste. Ungefähr 12,5 Millionen Euro ist der Stürmer wert. Spartak setzt wie Dynamo Kiew auf eine Mischung aus einheimischen Spielern und eingekauften Stars aus Brasilien und dem europäischen Ausland.

 

Sporting Braga

Sporting Braga ist der einzige Verein im Topf der möglichen Gladbach-Gegner, der letzte Saison Dritter wurde. Der FC Porto und Benfica Lissabon waren stärker als der Klub aus Braga. In der [search:el]Europa League [/search] scheiterten die Portugiesen in der zweiten Runde an Besiktas Istanbul. Top-Star ist der Brasilianer Lima, der letzte Saison 20 "Buden" machte. Wertvollster Spieler ist aber 9 Millionen-Mann Hugo Viana im zentralen Mittelfeld. Seit dieser Saison spielt übrigens auch ein Deutscher bei Braga. Der Innenverteidiger Maximilian Haas kam von União Leiria.

 

Panathinaikos Athen

Die Griechen von Panathinaikos Athen setzten sich in der dritten Runde glatt mit 2:0 und 3:0 gegen den schottischen FC Motherwell durch. Athens größter Star, der Argentinier Sebastián Leto ist zur Zeit wegen Knieproblemen außer Gefecht gesetzt. In seiner Abwesenheit dreht Linksaußen Lazaros Christodoulopoulos auf. Mit Ibrahim Sissoko von der Elfenbeinküste hat Panathinaikos außerdem einen jungen, hungrigen Angreifer in seinen Reihen, im Mittelfeld spielt Konstatinos Katsouranis.

 

FC Kopenhagen

Der FC Kopenhagen ist im Moment Tabellenführer der dänischen "Superligaen". Von vier Ligaspielen konnte Kopenhagen drei gewinnen, das vierte endete Unentschieden. In der CL-Quali mussten die Dänen gegen den FC Brügge ran. Nach einem 0:0 im Hinspiel erkämpften sich die "Löwen" einen 3:2-Auswärtssieg, der erst in der fünften Minute der Nachspielzeit klar gemacht wurde. Der gesamte Kader des FC Kopenhagen hat einen Marktwert von unter 30 Millionen Euro. Die beiden Brasilianer Claudemir und César Santin sind die auffälligsten Spieler der Dänen.

 

Wer ist der beste Gegner für die Borussia?

Auf dem Papier sind sicher der FC Kopenhagen und Sporting Braga die leichtesten Gegner für Borussia Mönchengladbach. Panathinaikos Athen ist schwer einzuschätzen, sollte aber ebenfalls eine machbare Aufgabe für de Jong & Co. sein. Die beiden osteuropäischen Klubs Dynamo Kiew und Spartak Moskau sind zwei richtig dicke Brocken. Beide haben schon ein paar Saisonspiele gemacht und sind voll im Saft.

Egal wer kommt: Borussia Mönchengladbach wird in beiden Spielen eine Top-Leistung abrufen müssen um die Gruppenphase zu erreichen.