CL-Check: Bayern & Leverkusen

Wer darf spielen bei den Bayern?!

Nachdem der BVB gestern schon vorgemacht hat, wie es geht, sind heute Bayern und Leverkusen an der Reihe mit ihren Gruppenspielen. Die Münchener Bayern empfangen Victoria Pilsen in der Allianzarena. Bayer Leverkusen bekommt Besuch vom ukrainischen Topclub Schachtar Donezk. Beide gehen in ihren Heimstadien als Favoriten auf den Platz. Doch bei beiden Clubs gibt es im Moment trotzdem Potenzial für Unruhe. Was die deutschen CL-Teilnehmer erwartet, lest ihr hier!

Bayern und Leverkusen sind in der Liga im Moment gut drauf und bereit für jeden Gegner. Trotzdem sorgen Nebenschauplätze für Unruhe in den Mannschaften. Durch die Rückkehr von Ribéry und Martinez stellt sich die Frage, welchen Star Guardiola auf der Bank lässt und bei Leverkusen geht es immer noch um das Phantom-Tor vom Freitag.

 

Bayern empfängt Pilsen

Der FC Bayern München empfängt heute Abend den tschechischen Meister Viktoria Pilsen. Die Bayern gehen als klarer Favorit in die Partie. Drei Punkte sind Pflicht. Vor dem Spiel gegen Pilsen beschäftigt die Bayern allerdings weniger der Gegner als die Frage: Wer spielt?

Martinez und Ribéry sind nach ihren Verletzungen zurück im Kader und auch Mario Götze befindet sich nach seiner langen Pause wieder in unglaublich guter Form. Pep Guardiola stehen also fast alle Stammkräfte zu Verfügung. Und genau das ist das Problem. Im Mittelfeld der Bayern werden die Positionen langsam knapp. Wen soll Pep bringen, wenn alle topfit sind. Irgendeinen Star muss er auf der Bank lassen. Das kann nur für Unruhe in der Mannschaft sorgen.

Bleibt zu hoffen, dass Guardiola die richtige Wahl trifft. Aber eigentlich ist der FC Bayern in jeder möglichen Aufstellung Pilsen klar überlegen. Dazu kommt auch noch, dass Viktoria Pilsen in der Liga bisher punktlos Tabellenletzter ist. Besser könnten die Vorraussetzungen für einen Sieg der Bayern also nicht sein. Und trotzdem. Kapitän Lahm glaubt trotzdem nicht an ein leichtes Spiel:"Es ist Champions League. Wir nehmen jeden Gegner sehr ernst. Wir haben oft erlebt, wie schwierig es ist, wenn eine Mannschaft gut verteidigen kann".

Die Frage aller Fragen bleibt jedoch: Wie lange schafft Pep es noch, seine Stars bei Laune zu halten?!

 

Leverkusen will vergessen

Auch die Leverkusener haben heute Abend Besuch aus dem Osten. Schachtjor Donezk will Punkte aus Leverkusen mit zurück in die Ukraine nehmen. Da hat Leverkusen aber bestimmt was dagegen. Allerdings ist das Spiel im Moment nur das zweitwichtigste Thema bei Bayer. Das Phantom-Tor verfolgt Kießling und Co. seit Freitag.

Dabei sollten die Leverkusener sich auf das Spiel gegen Donezk konzentrieren. Denn der amtierende ukrainische Meister ist momentan in der Liga sehr stark und immer unangenehm zu spielen. Leverkusen muss voll fokussiert sein, um keine unnötigen Punkte zu verlieren. Schachtjor liegt mit vier Punkten derzeit gleichauf mit Manchester United, Bayer hat drei Zähler. Vier Punkte aus den beiden Duellen sind für Leverkusen daher fast schon Pflicht, wenn der Einzug in die K.o.-Runde klappen soll.

Dabei wird es vor allem darauf ankommen, wie Stefan Kießling die Kritik nach seinem Phantom-Tor weggesteckt hat. Immerhin soll er die entscheidenden Tore für Bayer knipsen. Stefan sagt selbst:"Die ganze Kritik, die da auf mich zukam, war ziemlich hart.Doch die ganze Mannschaft steht hinter mir. Sie wissen, wie es in mir drin aussieht. Aber ich hoffe, dass sich das Ganze bald etwas legt."

Kießling soll wieder knipsen...
Kießling soll wieder knipsen...

Auch Sportdirektor Rudi Völler erwartet eine konzentrierte Leistung und Punkte:"Donezk ist zweifellos eine internationale Spitzen-Mannschaft aber unser Team ist zu Großem fähig. Wir wollen beweisen, dass wir in Europa ein Wörtchen mitreden können und unsere Chance mit beiden Händen ergreifen."

Das müssen Kießling und seine Kollegen allerdings ohne Lars Bender. Der fehlt nach einem Muskelfaserriss gegen Donesk. Dafür kommt Boenisch zurück in den Kader. Alles in allem müsste Leverkusen Donesk zumindest zuhause bezwingen können. Dafür ist der Kader der Werkself stark genug.