Chef? Mitläufer? So tickt der BVB! Borussia Dortmund

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Den „Big-Boss“, der auf dem Platz den Ton angibt, sucht man in Dortmund vergebens. Stattdessen teilt sich ein Quartett die Verantwortung. Wer noch etwas zu sagen hat – und wer nicht – erfahrt ihr hier, klickt euch durch die Galerie!!!

Klar, auch bei Borussia Dortmund gibt’s sie: die echten Leitwölfe! Spieler, die ­vorangehen, wenn’s auf dem Platz nicht so läuft. Aber anders als bei den meisten anderen Top-Klubs verteilt sich die Verantwortung beim CL-Finalisten von 2013 auf mehrere Schultern. Arbeitsteilung in der „Chef-Etage“ – kann das gut gehen? „Wir haben eine gesunde Mannschaftsstruktur“, findet Coach Jürgen Klopp (46). Einen „Big-Boss“ sucht man beim BVB allerdings vergebens.

Starke Typen:

Tatsächlich gibt bei den „Schwarz-Gelben“ ein Quartett den Ton an. Kapitän Sebastian Kehl (33), Keeper Roman Weidenfeller (33), Abwehr-Boss Mats Hummels (25) und Rückkehrer Nuri Sahin (25) sind beim Meister von 2011 und 2012 die Spieler mit den größten Leader-Qualitäten. „Wenn mir etwas nicht passt, dann spreche ich das auch an“, sagt Oldie Weidenfeller. „Aber natürlich äußere ich meine Kritik immer zuerst intern.“ Damit verschafft sich der Routinier bei Teamkollegen und Vereinsbossen reichlich Respekt. Aber als Torwart ist sein Einfluss auf dem Platz räumlich begrenzt.

Leistung muss stimmen:

Nur wer in engen Spielen die Nerven behält, kann andere führen. „Dafür musst du auch ein bisschen der Typ sein“, sagt Nationalverteidiger Mats Hummels. Auch Nuri Sahin ist so ein Typ. „Ich übernehme gerne Verantwortung“, sagt er. Die Binde brauchen beide dafür nicht. Die trägt Sebastian Kehl – wenn er denn auf dem Platz steht. „Ich versuche, meine Erfahrung an die jungen Spieler weiterzugeben, sagt der Routinier. Beim BVB gibt’s eben einige Bosse!

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