BVB: Ginter holen, Reus halten

Matthias Ginter soll aus Freiburg kommen, Marco Reus gehalten werden.

In Brasilien rollt der Ball, in Deutschland planen die Klubs ihre Kader für die neue Saison. Besonders beim BVB wird aktuell unter Hochdruck gearbeitet. Nach dem Königstransfer von Ciro Immobile stehen jetzt zwei wichtige Personalien auf dem Plan: Matthias Ginter soll aus Freiburg kommen, Marco Reus langfristig gehalten werden. Das ist der BVB-Plan...

Bisher konnten die BVB-Verantwortlichen alle Versuche aus Barcelona und Manchester, Marco Reus abzuwerben, erfolgreich abwehren. Doch wie lange bleibt das noch so? Der Offensiv-Star besitzt in Dortmund eine Ausstiegsklausel, durch die er 2015 wechseln kann. Die bittere Erfahrung, die die Schwarz-Gelben bei Mario Götzes Wechsel zum FC Bayern gemacht haben, hat Spuren hinterlassen. Dasselbe soll nicht nocheinmal mit Reus passieren.

BVB-Boss Watzke rollt dem verletzten Nationalspieler deswegen jetzt den roten Teppich aus und adelt ihn in besonderer Art und Weise: "Er hat bei uns die einmalige Chance, einen Status wie Uwe Seeler beim HSV oder Franz Beckenbauer bei Bayern München zu erwerben", so Watzke über seinen Top-Star. Ob das reicht, Reus dauerhaft zu halten, wird sich zeigen. Der BVB-Boss selbst geht davon aber aus: "Das haben wir schon tausendmal artikuliert. Marco wird in der nächsten Saison für Borussia Dortmund spielen und sonst nirgendwo auf der Welt. Das ist völlig unstrittig. Und er sieht das genauso." Die Chancen, Reus im Sommer zu halten, stehen also aus Dortmunder Sicht gut. Entscheidend ist allerdings, was dann 2015 geschieht, wenn Reus die Ausstiegs-Option ziehen kann.

 

Ginter soll trotz Freiburger Machtwort kommen

Ein weiterer Name, der beim BVB grade in aller Munde ist, ist der von WM-Teilnehmer Matthias Ginter. Der erklärte Wunschspieler der Dortmunder bekam zuletzt zwar beim SC ein Wechselverbot, zumindest für diesen Sommer, doch beim BVB plant man weiter fest mit Ginter. "Wir sind bereit einen sehr guten Preis zu zahlen. Dass Ginter zum BVB will und auch zum BVB kommt, ist klar. Das hat er selbst unmissverständlich artikuliert", sagte Watzke im Kicker über den 20-Jährigen.

Sollten die Freiburger tatsächlich hart bleiben, würde in Dortmund wohl kein anderer als Ginter-Alternative geholt werden, sondern Wunschsspieler Ginter dann 2015 kommen. Das wurde dem Jung-Nationalspieler beim Sportclub auch bereits in Aussicht gestellt: "Als 20-Jähriger braucht man den SC noch nicht verlassen. Ich halte es für richtig, dass er noch ein Jahr Verantwortung übernimmt. Er kann gerne jetzt schon für 2015 alles klar machen. Egal wo und egal wie. Da sind wir für alles offen" wurde Freiburgs Präsident Fritz Keller zuletzt in "Bild" zitiert.