Bundesliga-Sonntag: Ergebnisse

Der VfL Wolfsburg vergibt am Sonntag zuhause eine sichere Führung, nur mit Glück reichte es zum unentschieden gegen die Gäste aus Nürnberg. Zufriedener mit dem Ergebnis dürften die Frankfurter sein. Die Eintracht holt in der letzte Bundesliga-Partie des 27. Spieltags drei wichtige Punkte in Führt und nimmt weiter Kurs auf die Champions League.

 

Wolfsburg – Nürnberg 2:2 (2:0)

Diego (r.) schlenzt das Leder in der dritten Spielminute schön über die Nürnberger Mauer zur 1:0-Führung für Wolfsburg.
Diego (r.) schlenzt das Leder in der dritten Spielminute schön über die Nürnberger Mauer zur 1:0-Führung für Wolfsburg.

Gastgeber Wolfsburg hatte sich zur Halbzeitpause eine komfortable 2:0-Führung erspielt, im zweiten Durchgang drehten die Gäste aus Nürnberg dann aber auf und kämpften sich verdientermaßen an bis an den den Ausgleich heran – kurz vor Schluss fehlte nur ein bisschen Glück und einige Zentimeter zum Auswärtssieg.

Dabei hatte es für Wolfsburg so gut angefangen: Diego verwandelte in der 3. Spielminute einen wunderschönen Freistoß, Ivica Olic erhöhte in der 27. Minute mit einem ordentlichen Distanzschuss in den Winkel auf 2:0 – unhaltbar, keine Chance für Club-Keeper Raphael Schäfer.

In der 61. Minute setzte der Nürnberger Timmy Simons noch eine drauf: Aus 30 Metern volley in den Winkel! Respekt! Was für eine Granate das Ding! Nur fünf Minuten später netzte Per Nilsson dann vergleichsweise unspektakulär per Freistoß zum 2:2- Endstand ein.

Glück für Wolfsburg, Pech für Nürnberg: Tomas Pekhart setzte in der 83. Minute die Großchance zum Siegtreffer der Gäste mit dem Kopf gegen die Latte.

 

Fürth – Frankfurt 2:3 (1:1)

Nikola Djurdjic (2.v.l.) nickt in der 2. Spielminute mit dem Kopf zur 1:0-Führung für Greuther Fürth ein.
Nikola Djurdjic (2.v.l.) nickt in der 2. Spielminute mit dem Kopf zur 1:0-Führung für Greuther Fürth ein.

Damit hätte wohl keiner gerechnet. Ausgerechnet Tabellenschlusslicht Greuther Fürth schenkt Senkrechtstarter Eintracht Frankfurt den schnellsten Gegentreffer der Saison ein. Nach nur zwei Minuten lässt Nikola Djurdjic es im Frankfurter Kasten klingeln.

Die Freude währte allerdings nicht lange: Takashi Inui zieht aus 16 Metern ab, tunnelt einen Fürther Verteidiger und lässt Kleeblatt-Keeper Max Grün völlig chancenlos. Aber: die Fürther lassen sich nicht so schnell entmutigen: Die Abwehrreihen der Gastgeber sind gut gestaffelt und die Gäste aus Frankfurt tun sich sichtlich schwer und beißen sich zunächst die Zähne aus.

Was folgten waren lange Minuten anspruchslosen Fußballs, bis Stefan Aigner in der 58. und Alexander Meier in der 69. Minute dem zähen Ringen ein Ende machten und die Frankfurter Eintracht mit 3:1 in Führung knipsten. Dem Führter Sercan Sararer gelang in der 73. Minute zwar noch der Anschlusstreffer, der zuvor erfolgreiche Schütze Nikola Djurdjic verdaddelte dann aber doch noch den Anschlusstreffer.

Drei wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze für die Frankfurter, die sich nun punktgleich mit Schalke den vierten Rang in der Tabelle teilen.