Bundesliga: Seppos Spieltag Kurioses, Verrücktes, Bemerkenswertes zum elften Spieltag der Bundesliga 2012/13

Schiri Kinhöfer zeigt Hanno Balitsch (Nürnberg) auf der Bank die gelbe Karte (Quelle: [url:"http://www.sky.de"]Screenshot Sky[/url]).

Die Schiedsrichter standen am elften Spieltag der Bundesliga im Blickpunkt einiger Beobachter. Denn die Unparteiischen hatten die eine oder andere kuriose Szene. Aber auch Aaron Hunt und Marko Arnautovic, Paul Scharner und René Adler machten auf sich aufmerksam.

Immer diese Schiedsrichter. Sie haben es echt nicht leicht, aber am elften Spieltag der Bundesliga haben sie sich das Leben wohl auch selbst schwer gemacht. Hört man zumindest raus, wenn man sich die O-Töne der Beteiligten beim Spiel Mainz vs. Nürnberg anhört.

Mainz-Coach Thomas Tuchel
Mainz-Coach Thomas Tuchel

Da herrschte nämlich weitgehend eine Meinung über Thorsten Kinhöfer und sein Gespann, vor allem aber auch über den vierten Offiziellen Martin Petersen. Dessen Verhalten stieß sowohl bei Mainz-Coach Thomas Tuchel, bei 05-Manager Christian Heidel, als auch bei FCN-Kapitän Hanno Balitsch auf Unmut. ""Wenn wir uns schlecht verhalten, was mir noch nicht passiert ist diese Saison, dann gibt es einen Vermerk im Spielberichtsbogen. Ich werde das jetzt auch mal schriftlich einreichen, weil ich keine Lust darauf habe, dass ich in meiner Coaching-Zone am Arbeiten gehindert werde", sagte Tuchel nach der Partie dem Sender "Sky".

Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer
Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer

Sein Manager sagte über den vierten Mann: "Die Art und Weise seines Auftretens war grenzwertig. Ich wurde arrogant abgewiesen." Herr Petersen findet also keine Freunde in Mainz. Der Nürnberger Hanno Balitsch bekam auf der Bank sitzend die gelbe Karte, nachdem er schon auf dem Feld seine Probleme mit Schiri Kinhöfer hatte. "Das war an Arroganz nicht zu überbieten", sagt der Kapitän des FCN. Kinhöfer sagte dazu, dass er irgendwann weggehört hätte, weil Balitsch sich über alles beschwert hätte. Und dass dieser die Meinung wohl exklusiv hätte. Außer den Mainzern natürlich. Und Martin Petersen…? "Petersen ist noch jung und wird daraus lernen. Wir werden sehen, was wir in Zukunft besser machen können", sagte Kinhöfer im ZDF zu seinem Mitstreiter. Ich hab da ne Idee! Nicht mehr nach Mainz mitnehmen!

 

Lustigere Sachen vom elften Spieltag

Gotoku Sakai und Hiroki Sakai
Gotoku Sakai und Hiroki Sakai

Was haben diese beiden Jungs gemeinsam? O.K., sie standen beide am Sonntag auf dem Feld. Ja, gleichzeitig. Gut, es sind beides Japaner. Von mir aus, beide sind seit dem Jahr 2012 in der Bundesliga. Noch was? Ach ja, beide heißen Sakai. Der junge Herr in Weiß heißt Gotoku Sakai, sein Kollege in Grün ist Hiroki Sakai. Ein ungewöhnliches Aufeinandertreffen in der Bundesliga. Die beiden sind aber nicht verwandt oder verschwägert. So viel haben sie dann doch nicht gemeinsam ;-)

Aaron Hunt und Marko Arnautovic
Aaron Hunt und Marko Arnautovic

Auch nicht verwandt, selbst wenn es hier so aussieht, sind auch Aaron Hunt und Marko Arnautovic. Immerhin arbeiten sie zusammen, sogar soweit, dass sie versuchen Freistöße gemeinsam ins Tor zu ballern. Hat komischerweise aber nicht funktioniert. Woran das wohl gelegen haben könnte? An Hunts Hose vielleicht?

Woran es gelegen hat, dass Eintracht Frankfurt bei den Bayern trotz gutem Spiel nix geholt hat ist jedoch klar. Armin Veh, seines Zeichens Eintracht-Coach hat noch nie in seiner Karriere beim FCB gewonnen. Auch im achten Versuch nicht. Vor dem Spiel hatte er noch gewitzelt, er würde wohl besser zu Hause bleiben. Hätte er tun sollen.

 

Und zurück zu den Schiedsrichtern

René Adler gegen den SC Freiburg
René Adler gegen den SC Freiburg

Auch beim Spiel SC Freiburg gegen den Hamburger SV gab's Ärger um den Schiri. SCF-Trainer Christian Streich war so sauer, dass nach dem Spiel sogar sein Assistent mit dem Schiedsrichter diskutierte. Da hatte wohl einer Angst vor 'ner Sperre. Grund: Unter Anderem die Aktion von Ex- und jetzt wieder Nationalkeeper René Adler. Der hat ganz aus Versehen Max Kruse seinen Ellbogen ins Gesicht ge-… ja was denn? Gehauen war's nicht, geschoben auch nicht. Aber glatt rot war's auf jeden Fall, denn Adlers Ellbogen hat da nix zu suchen, das Ganze ist eine Tätlichkeit. Schiri Günter Perl gab aber nur Gelb.

Gelb-Rot gab's aber für Paul Scharner vom HSV. Endlich durfte der Neuzugang aus England von Beginn an ran. Und zack: Nach 37 Minuten war's vorbei mit dem HSV-Debüt. In England wurde Scharner in 207 Spielen ein mal vom Platz gestellt. Wenn er die Quote in Hamburg halten will, hat er ein ganz schönes Stück Arbeit vor sich.

Das hatte auch Hannover 96 beim 0:2-Rückstand beim VfB Stuttgart. Vor allem, weil die "Roten" noch nie einen solchen Rückstand gedreht hatten. Aber jetzt hat's geklappt. Und wie: 16 Minuten – vier Tore. Hut Ab, Hannover!

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