Bundesliga: Seppos Spieltag Kurioses, Verrücktes, Bemerkenswertes zum 19. Spieltag der Bundesliga 2012/13

Rene Adler hat sich ein Ei ins Nest legen lassen.

Am 19. Bundesliga-Spieltag dreht sich viel um die Gelb-Rote für Arnautovic und ein paar andere bemerkenswerte und kuriose Dinge. BRAVO SPORT Seppo hat eine Auswahl davon für euch hier!

Rene Adler hat sich beim Nord-Derby ein Ei ins Nest legen lassen – den Kullerball von Werder Sokratis hätte sicherlich auch ein blindes Huhn gestoppt. Doch Adler setzt bei dem Schüsschen direkt auf den Mann zum Blindflug an. Nachdem aber trotzt Bremens Anschlusstreffer am 3:2-Sieg der Hanseaten nicht mehr zu rütteln war, konnte auch der HSV-Keeper wieder lachen: "Das war so'n Ball weder links noch rechts noch in die Mitte, das war so ganz komisch. Da braucht man nicht drum herum reden, da merkt man, dass ich alt werde. Da komm ich nicht mehr so schnell runter."

Marko Arnautovic rauft sich die Haare und kann es nicht fassen!
Marko Arnautovic rauft sich die Haare und kann es nicht fassen!

Gar nicht lachen kann dagegen Bremens Marko Arnautovic (r.) – der kassiert nämlich noch in der 91. Minute Gelb-Rot. Erst verpasst er dem HSV-Kapitän Heiko Westermann einen Bodycheck und sieht Gelb dafür! Damit ist der Österreicher allerdings alles andere als einverstanden und macht seinem Unmut Luft: Er legt sich den Ball zurecht und holt aus, um den Unparteiischen abzuschießen. In letzter Sekunde besinnt er sich eines besseren. Schiri Thorsten Kinhöfer versteht da aber keinen Spaß und greift in seine Gesäßtasche. Absolut unnötig, die Aktion von Arnautovic, oder?

Tanzt den Gangnam-Style: Adam Szalai, Torjäger bei Mainz 05.
Tanzt den Gangnam-Style: Adam Szalai, Torjäger bei Mainz 05.

Adam Szalai knipst beim 3:0-Sieg seiner Mainzer bei der SpVgg Fürth gleich zweimal. Für den 25-jährigen Ungarn bedeuten die Hütten Nummer zehn und elf den fünfen Platz in der Torjägerliste. Das freut den Mittelstürmer so sehr, dass er auf den Fanblock zusteuert und eine spontanen Tanzeinlage zum Besten gibt: Gangnam-Style – was auch sonst?!

Mame Diouf stolpert seinen 8. Saisontreffer ins Tor der Wölfe.
Mame Diouf stolpert seinen 8. Saisontreffer ins Tor der Wölfe.

Nein! Auch wenn es so aussieht – Mame Diouf studiert nicht die Aufschrift auf dem Pfosten der Wolfsburger. Diouf, der jüngst zurück in den Kader der senegalesischen Nationalelf zurück geordert wurde, kann gerade selbst nicht glauben, wie er dieses Ding in den Kasten der Wölfe gezaubert – oder besser gestolpert – hat: Kopf–Pfosten–Schulter–Tor.