Bundesliga: Seppos Spieltag Kurioses, Verrücktes, Bemerkenswertes zum 15. Spieltag der Bundesliga 2012/13

Der verrückte Flitzer aus dem Spiel Bayern vs. Dortmund

Und immer wieder die Torhüter… Am 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga stand mal wieder der eine oder andere Keeper im Blickpunkt. Und die eine oder andere merkwürdige Szene gab es noch obendrauf. BRAVO SPORT Seppo hat mal wieder ein paar kuriose Dinge für euch gesammelt.

Los geht's mit dem Kracher zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Da war jede Menge drin! Naja, in der ersten Halbzeit zwar wenig Fußball, dafür sind in der Partie einige kuriose Dinge passiert. Zum Beispiel der verrückte Flitzer, der das Spielfeld mit Pikachu-Rucksack, Old-School-Strickpulli und "Katze!"-Kappe stürmte. Was war das denn für ein Auftritt? Ganz stark dabei auch die Ordner in der Allianz Arena. Zunächst war nur einer zu sehen, der von der anderen Spielfeldseite angesprintet kam, aber leider etwas zu langsam für den Flitzer war. Und als Nummer zwei da war, hatte sich der junge Mann auch schon ergeben. Glück gehabt, Ordnungsdienst.

Roman Weidenfeller pariert stark.
Roman Weidenfeller pariert stark.

Held des Spiels war auf der Seite der Dortmunder definitiv Roman Weidenfeller. Der wurde nach starken Paraden nach der Partie von Bayern-Coach "Bundes-Jupp" Heynckes quasi für die Nationalmannschaft nominiert. Auf jeden Fall machte sich Heynckes extrem für den BVB-Keeper stark. "Ich weiß nicht, was der Junge noch machen muss, um mal international zu spielen", sagte er. Wahrscheinlich kann er tun, was er will und wird leider doch nicht eingeladen. Weidenfeller selbst hat die Nationalelf schon länger abgehakt. Sein Kommentar, als er ein paar seiner Top-Szenen gezeigt bekam, war trotzdem allererste Sahne: "Sieht gut aus. Bis auf die lange Hose."

Die Dame links kämpft ein bisschen.
Die Dame links kämpft ein bisschen.

Nicht so gut sieht es leider um Holger Badstuber aus. Der Innenverteidiger der Bayern zog sich einen Kreuzbandriss zu und musste vom Platz getragen werden. Dass er am Spielfeldrand ankam, stand dabei ein wenig auf der Kippe. Denn die Trage, auf der der 83-Kilo-und-1-Meter-90-Mann lag wurde von zwei Herren und zwei Damen getragen. Zu seinem Gewicht kommen dann noch ein paar Kilos von der massiven Trage. Kein Problem? Für die beiden Sanitäter nicht. Mindestens eine der beiden Trägerinnen kam dabei aber ganz schön ins Schwitzen. Das Absetzen vor der Trainerbank war für die Dame links im Bild ganz offensichtlich ein sehr willkommener Stop.

Aaron Hunt mit Stylo-Kappe.
Aaron Hunt mit Stylo-Kappe.

Für Aaron Hunt war der Stop auf der Bank zwar nicht ganz so willkommen, schließlich musste der Bremer wegen Wadenproblemen pausieren. Dafür für seinen Mützenausrüster. Das "Dsquared2"-Logo war kaum zu übersehen. Für jeden Zuschauer, der nicht wusste, was mit Hunt los ist, dürfte die Kappen-Wahl auf der Bank für zusätzliche Verwirrung gesorgt haben. Nach der Präsentation seiner Shorts also das nächste modische Highlight von Aaron Hunt-

Verwirrung herrschte auch bei Mainz 05-Stürmer Adam Szalai. Und zwar, als er sich mit nacktem Oberkörper vor der Fankurve wiederfand. Eben hatte er noch den Mainzer Sieg per Kopfballtor klar gemacht und schon fehlt sein Hemd. "Ich wusste vor Glück gar nicht, was ich tat", sagte der Knipser. "Plötzlich stand ich ohne T-Shirt da", fügte er noch hinzu. Na sowas.

Ganz kleinlaut: Christian Wetklo.
Ganz kleinlaut: Christian Wetklo.

Und da kommen wir noch Mal zu den Torhütern zurück. Denn Mainz bietet sich da an. Christian Wetklo war nach dem Ausgleichstreffer von Hannover 96 so aufgebracht, dass man erwartete, er würde in einer Szene gelb und gelb-rot sehen. Wetklo tobte durch seinen Strafraum und war kaum zu beruhigen. Irgendwie rettete er sich in die Pause – und musste vier Minuten später vom Platz. Ganz kleinlaut schlich er nach absichtlichem Handspiel außerhalb des Strafraums vom Feld. Seltsame Therapie…

Seltsames passiert auch bei Schalke 04. Dort wurde mit Timo Hildebrand ein neuer Keeper ins Tor gestellt. Unter anderem. weil Lars Unnerstall einen schlechten Stand bei den Fans hat. Die hatten den Torwart in den letzten Spielen sogar ausgepfiffen. Jetzt also Hildebrand. Der sah zwar beim Gegentor der Schalker auch nicht so gut aus. Aber: "Die Pfiffe gegen den Torhüter sind nicht mehr gekommen", sagte Schalke-Coach Huub Stevens nach dem Spiel. "Dafür gab es jetzt Pfiffe gegen die ganze Mannschaft". Immerhin ein Fortschritt.

Zwei Schiris, eine Karte. Und Karim Matmour.
Zwei Schiris, eine Karte. Und Karim Matmour.

Kein Fortschritt hingegen bei Karim Matmour von Eintracht Frankfurt. Der Stürmer flog nach seiner gelb-roten Karte gegen Schalke auch beim Spiel gegen Düsseldorf vom Platz. Vier gelbe Karten inklusive zweier Platzverweise in einer Woche – das gab's noch nie! Klar, die beiden Gelben gegen Matmour im Düsseldorf-Spiel waren hart. Aber dass er zwei Mal nicht clever genug ist, nach einer Verwarnung 'nen Gang zurückzuschalten… Bemerkenswert ;-)

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